Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz wurde 1926 in Lyck/Masuren als Sohn eines Zollbeamten geboren. Nach dem Abitur ging Lenz 1943 zur Marine. Kurz vor Kriegsende desertierte er nach Dänemark und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. 1945 zog er nach Hamburg und studierte dort Literatur und Anglizistik. Ab 1951 arbeitet er als Funkautor und freier Schriftsteller. Aktives politisches Engagement für die SPD. 1951 erschien sein erster Roman, "Es waren Habichte in der Luft". Seitdem hat Siegfried Lenz Theaterstücke, Essays, Hörspiele, Erzählungen und Romane veröffentlicht. Am bekanntesten sind vielleicht der 1968 veröffentlichte Roman "Deutschstunde" und der Erzählungsband "So zärtlich war Suleyken". Lenz wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Bücher von Siegfried Lenz

Lenz, Siegfried: Arnes Nachlass. Roman

Cover: Arnes Nachlass

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3455042899, Gebunden, 208 Seiten, 15,29 EUR

"Sie beauftragten mich, Arnes Nachlaß einzupacken" - so beginnt Siegfried Lenz` neuer Roman, der vor dem Hintergrund des Hamburger Hafens und seiner Werften spielt. Hans, der Ich-Erzähler, muß die kleinen und großen Schätze sichten, die Arne Hellmer zurückließ. Jener Arne Hellmer, den Hans` Eltern nach einem schrecklichen Unglück bei sich aufnahmen. ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur. Drei Essays

Cover: Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2001, ISBN 345504283X, Gebunden, 78 Seiten, 10,23 EUR

Neben Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Hörspielen pflegte Siegfried Lenz immer die essayistische Form und reflektierte in einfühlsamen Annäherungen nicht zuletzt auch die Bedeutung und die Wirkungsmöglichkeit von Literatur. 50 Jahre nach dem Erscheinen von "Es waren Habichte in der Luft", Lenz? erstem Buch, legt er nun einen Band mit drei ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Fundbüro. Roman

Cover: Fundbüro

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3455042805, Gebunden, 336 Seiten, 21,90 EUR

Henry Neff verspürt trotz seiner jugendlichen vierundzwanzig Jahre keine Lust, auf der Karriereleiter nach oben zu kommen. Attraktive Angebote schlägt er aus und sucht stattdessen Unterschlupf im Fundbüro eines Hauptbahnhofs. "Mir genügt's, da zu bleiben, wo ich bin", ist sein Motto, und schon bald gewinnt er Gefallen an seinem ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Zaungast.

Cover: Zaungast

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3455042783, Gebunden, 107 Seiten, 9,90 EUR

Zaungäste stehen außerhalb des Geschehens; meist verharren sie in gesicherter Distanz, bewahren sich eine Reserve gegenüber den Ereignissen und nehmen das Außer- und Ungewöhnliche oft präziser wahr als diejenigen, die sich inmitten des Getümmels bewegen. Siegfried Lenz' hier versammelte Reiseerzählungennehmen ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Siegfried Lenz: Die Erzählungen.

Cover: Siegfried Lenz: Die Erzählungen

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3455042856, Gebunden, 1536 Seiten, 20,00 EUR

Mit einem Geleitwort von Marcel Reich-Ranicki. Die vorliegende Ausgabe mit mehr als 150 Geschichten versammelt erstmals sämtliche Erzählungen von Siegfried Lenz. Die berühmtesten unter ihnen - von "So zärtlich war Suleyken" über "Das Feuerschiff" und "Ein Kriegsende" bis hin zu den Reisebildern ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Selbstversetzung. Über Leben und Schreiben

Cover: Selbstversetzung

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3455042864, Gebunden, 128 Seiten, 25,00 EUR

In diesem Band bringt Siegfried Lenz uns erstmals sich selbst, "diesen anderen" gleichen Namens, in autobiografischen Geschichten näher. Es sind Geschichten über seine Anfänge - in Leben und Schreiben: Lenz führt uns in das Masuren seiner Kindheit, die "Perle Ostpreußens", er nimmt uns mit in die große ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Schweigeminute. Novelle

Cover: Schweigeminute

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2008, ISBN 3455042848, Gebunden, 128 Seiten, 15,95 EUR

Stella Petersen war zweifellos eine der beliebtesten Lehrerinnen am Lessing-Gymnasium. Ihre Lebensfreude, ihre Intelligenz und Belesenheit verschafften ihr die Anerkennung und den natürlichen Respekt des Kollegiums wie den ihrer Schüler. Und gewiss führte die Liebe zu ihrem Schüler Christian, die über das ungleiche Paar am ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Landesbühne. Novelle

Cover: Landesbühne

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2009, ISBN 3455042821, Gebunden, 220 Seiten, 17,00 EUR

Rätselhafte Dinge geschehen im Gefängnis Isenbüttel. Während einer Theateraufführung verlassen Häftlinge ungehindert das Gelände. Und kurz darauf feiert ein idyllisches Städtchen talentierte Schauspieler - die gar keine sind. Mit dem Hereinbrechen der Kunst und angetrieben von Gefühl, Leidenschaft und Phantasie ... mehr lesen
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Lenz, Siegfried: Die Maske. Erzählung

Cover: Die Maske

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2011, ISBN 3455400981, Gebunden, 128 Seiten, 17,99 EUR

Es ist Sommer geworden. Auf der kleinen Insel in der Elbmündung sind die ersten Feriengäste angekommen, und für den Wirt der Gaststätte Blinkfeuer hat die Saison begonnen. Da peitscht ein Unwetter von der Nordsee über die Insel, und als die Menschen sich wieder an den Strand trauen, liegt dort eine große Kiste, im Sturm ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

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