Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Sibylle Berg
Berg, Sibylle: Amerika. Roman

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3455003273, Gebunden, 239 Seiten, 18,41 EUR
Das wahre Leben ist anderswo. Sagen die Leute. Karla, Raul, Anna und Bert suchen es überall. Im Café, beim Schönheitschirurgen, unter Callboys. Und schließlich sogar in Amerika. Sie leben ein Leben, gegen das es nicht viel zu sagen gäbe. Wären da nicht die ewigen Träume vom großen Glück, von großer Liebe und von noch größerer Karriere. ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Gold.

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3455003281, Paperback, 256 Seiten, 12,73 EUR
Bevor Sibylle Berg ihren ersten Roman schrieb, arbeitete sie als Kolumnistin und Reporterin für Allegra, das Zeit-Magazin oder den Stern. "Gold" trägt die Perlen dieser Tätigkeit zusammen: Reiseberichte aus Wien, Bangladesch, Weimar und Castrop-Rauxel, Porträts von Gerhard Schöder, Haruki Murakami und Phillip Boa, ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2001, ISBN 346203037X, Paperback, 168 Seiten, 9,15 EUR
Sibylle Berg ist wieder da. Als wäre sie nie fort gewesen. Und war sie auch nicht. Sie war nur in der Fremde: bei Männern. Dort hat sie viel gesehen, erlebt, gelernt. Und das teilt sie, wie es ihre Art ist, großzügig mit ihren Lesern. Zum Teil großzügiger als nötig vielleicht: Denn diese Kurzgeschichten, Szenen, Momentaufnahmen sind so spaßig ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Ende gut. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2004, ISBN 3462033581, Gebunden, 335 Seiten, 19,90 EUR
Die Heldin dieses Romans sieht, dass alles den Bach runtergeht: Flutkatastrophen vorm Fenster und im Fernseher, mal wieder bricht eine neue Seuche aus, irgendwas mit Hautausschlag und Sterben, ihren Job in irgendeiner Agentur ist sie los, nun denn. Die Menschheit ist immer Scheiße gewesen. Und nun geht eben die Welt unter. Etwas Besseres kann ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Habe ich dir eigentlich schon erzählt.... Ein Märchen für alle

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 3462037358, Kartoniert, 174 Seiten, 7,95 EUR
In ihrem neuen Buch bringt Sibylle Berg zusammen, was zusammen gehört: Märchen und Coming-of-age-Roman, Satire und Romanze. Aus der wechselnden Perspektive von Anna und Max berichtet sie von der ganz normalen Pubertätshölle mit Verlassenheitsgefühlen, erstem Verliebtsein und Eifersucht. Warmherzig und skurril, zärtlich ... mehr lesen
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Berg, Sibylle (Hrsg.): Und ich dachte, es sei Liebe. Abschiedsbriefe von Frauen

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2006, ISBN 3421059209, Gebunden, 223 Seiten, 17,90 EUR
Was tun, wenn es aus ist? Zu den zeitlosen Ritualen, sich vom Geliebten zu lösen, gehört der Abschiedsbrief - ein Klassiker seines Genres, so alt wie die Liebe selbst. Sibylle Berg hat quer durch die Zeiten solche Briefe von Frauen gesammelt, von Berühmtheiten und Prominenten wie Anne Boleyn, Marlene Dietrich, Corinne Hofmann oder ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Die Fahrt. Vom Gehen und Bleiben. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2007, ISBN 3462039121, Gebunden, 340 Seiten, 19,90 EUR
Getrieben sind sie alle, die Figuren in Sibylle Bergs neuem Buch, einem Reiseroman. Ruhelos fahren die einen an exotische Orte, auf der Suche nach einem kleinen bisschen Glück. Oder Sinn oder Abwechslung. Hauptsache, etwas passiert. Die anderen haben keine Wahl und müssen bleiben, wo sie sind. Wo auf der Welt kann der Mensch glücklich ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Das war's dann wohl. Abschiedsbriefe von Männern

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2008, ISBN 3421042985, Gebunden, 207 Seiten, 17,95 EUR
Natürlich haben Männer Gefühle, oft sogar sehr viel verzweifeltere als Frauen, denn sie wissen gemeinhin nicht, wie sie ihnen Ausdruck verleihen sollen. Was sagen die Sprachlosen, wenn ein Abschied ansteht? Von der Liebe? Vom Leben? Von Gewohnheiten? Um das herauszufinden, hat Sibylle Berg Abschiedsbriefe gesammelt und kommentiert, Briefe ... mehr lesen
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Berg, Sibylle: Der Mann schläft.

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446233881, Gebunden, 310 Seiten, 19,90 EUR
Eine Frau liebt einen Mann, weil der die Frau liebt. Was kann man sich Besseres wünschen in einer Welt, in der die Liebe nur noch ein Marketinginstrument ist? Ebendiese Welt kennt kein Pardon: Auf einer Reise nach China kommt der Mann gleich wieder abhanden, und man fragt sich, ob das mit rechten Dingen zugeht. Warum sucht man nach Veränderung, ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





