Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Sandor Tar

Sandor Tar, geboren 1941 in Hajdusamson/Ungarn, erlernte einen technischen Beruf und arbeitete als Industrielackierer und Montagemechaniker. Seit 1990 veröffentlicht er Prosa und arbeitet als Journalist. Seine Werke wurden in Ungarn mit dreizehn Literaturpreisen geehrt. Sando Tar lebt in Debrecen.

Bücher von Sandor Tar

Tar, Sandor: Die graue Taube. Roman über das Verbrechen

Cover: Die graue Taube

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 382180467X, gebunden, 305 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Ungarischen von Krisztina Koenen. Eine Epidemie versetzt die Einwohner einer Kleinstadt in Panik: Menschen verbluten innerhalb kürzester Zeit. Gleichzeitig werden Tauben aggressiv, attackieren einander und verbluten ebenfalls. Jede Ordnung scheint außer Kraft gesetzt. Immer mehr Menschen werden vom Strudel vollkommener moralischer Verwahrlosung ... mehr lesen
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Tar, Sandor: Ein Bier für mein Pferd. Roman

Cover: Ein Bier für mein Pferd

Volk und Welt Verlag, Berlin 1999, ISBN 3353011463, gebunden, 129 Seiten, 16,36 EUR

In der Stammkneipe neben der Akazie wird bei Kurzen und Halben die Ordnung der Dinge verhandelt: Hochzeiten werden arrangiert, Baracken verhökert, Nervenkranke eingegliedert, Selbstmorde verhindert, Sünden gebeichtet. Dörflich eng scheint dieses Dasein am Rande der Welt - und doch entspringt es der Mitte des Lebens. Skurrile Gestalten, die im Suff ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen