Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Salomon Korn

Salomon Korn, geboren 1943, Dr. phil., ist Architekt u.a. des Jüdischen Gemeindezentrums in Frankfurt am Main; Mitglied der Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden, Mitglied des Stiftungsbeirates "Brandenburgische Gedenkstätten" und "Sächsische Gedenkstätten", Mitglied im Kuratorium des Dombauvereins Speyer, Vorstandsmitglied der Ludwig-Börne-Stiftung, Preisrichter in Gestaltungswettbewerben (u.a. erste Jury "Holocaust-Mahnmal" Berlin), Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a.M. und Präsidiumsmitglied des Zentralrates der Juden in Deutschland. Er hat zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelwerken zur Strafvollzugsreform, Synagogenarchitektur, Mahnmalskultur und Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945 veröffentlicht.

Bücher von Salomon Korn

Korn, Salomon: Geteilte Erinnerung. Beiträge zur deutsch-jüdischen Gegenwart

Philo Verlag, Berlin 2001, ISBN 3825701417, Gebunden, 280 Seiten, 19,43 EUR

Erweiterte und aktualisierte Auflage. Salomon Korn hat sich in zahlreichen Publikationen zu den unterschiedlichsten Aspekten des "deutsch-jüdischen" Verhältnisses nach 1945 geäußert, vor allem aber zur Debatte um das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas", zur Walser-Bubis-Kontroverse sowie den fragilen Beziehungen zwischen Deutschen und Juden ... mehr lesen
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Korn, Salomon: Die fragile Grundlage. Auf der Suche nach der deutsch-jüdischen 'Normalität'

Cover: Die fragile Grundlage

Philo Verlag, Berlin 2003, ISBN 3825703401, Gebunden, 196 Seiten, 22,00 EUR

Mit einem Vorwort von Joschka Fischer. Salomon Korn ist in dem vorliegenden Band "auf der Suche nach der deutsch-jüdischen 'Normalität'", die sich in der Tat nicht herbeireden lässt, deren Grundlage aber durch schonungslose Situationsbeschreibung gelegt wird. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen