Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Said

Said, geboren 1947 in Teheran, lebt seit 1965 in München. Sein literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (1991), der Premio Letterario Internazionale "Jean Monnet" (1994) und der Preis der Stadt Heidelberg "Literatur im Exil" (1996). Für sein politisches Engagement und seinen persönlichen Einsatz für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller wurde Said 1997 die Hermann-Kesten-Medaille verliehen; im selben Jahr war er Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.

Bücher von Said

Said, : Dieses Tier, das es nicht gibt. Ein Bestiarium

Cover: Dieses Tier, das es nicht gibt

C. H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3406452906, Broschiert, 84 Seiten, 12,50 EUR

Seit Franz Bleis "Bestiarium der Literatur" ist diese sehr ausgefallene Zoologie zu einer eigenen literarischen Gattung geworden. Said lässt das Genre wiederaufleben und hat damit ein bisweilen fast surrealistisches Panoptikum geschaffen. Mit wenigen Worten charakterisiert er seine Figuren - die vom Albatros über die Mukarina bis ... mehr lesen
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Said, : Landschaften einer fernen Mutter.

Cover: Landschaften einer fernen Mutter

C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3406471536, Broschiert, 80 Seiten, 14,50 EUR

Wenige Tage nach seiner Geburt wird Said von seiner Mutter getrennt: die Scheidung der Eltern vollzog sich bereits während der Schwangerschaft, und es war beschlossene Sache, dass das Kind ausschließlich bei seinem Vater leben sollte. Ein einziges Mal durfte der Zwölfjährige die Mutter sehen. Jahrzehnte später: Said ist inzwischen ... mehr lesen
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Said, : Außenhaut Binnenträume. Gedichte

Cover: Außenhaut Binnenträume

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406493157, Broschiert, 98 Seiten, 14,90 EUR

Die Sprache, die Liebe, die Einsamkeit - und der Tod, vor dem alles fragwürdig wird und der sich zu oft schon im Leben eingenistet hat, die deutsche Sprache, die nicht die Muttersprache ist, aber zur Heimat wurde, die Liebe der Körper und die Sprache, in der sie sagbar ist, die Einsamkeit, die gefüllt sein kann oder eine Niederlage, ... mehr lesen
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Said, : Friedrich Hölderlin empfängt niemanden mehr. Ein Hörspiel. 1 CD

Cover: Friedrich Hölderlin empfängt niemanden mehr

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406496482, CD, 17,90 EUR

Sprecher: Cornelius Obonya, Ulrike Grote und Said; Musik von Peter Zwetkoff. Friedrich Hölderlin ist 37 Jahre alt, als er den Turm im Hause der Familie Zimmer in Tübingen bezieht. Dreißig Jahre wird er dort verbringen, zurückgezogen von einer Welt und Wirklichkeit, in der kein Platz mehr für ihn ist. Noch zu seinen Lebzeiten ... mehr lesen
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Said, : In Deutschland leben. Ein Gespräch mit Wieland Freund

Cover: In Deutschland leben

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406517110, Gebunden, 127 Seiten, 14,90 EUR

Seit beinahe vierzig Jahren lebt der iranische Lyriker Said "in Deutschland". Mit dem "dritten Ohr" des Exilierten hat er den Deutschen zugehört, mit den Augen des Fremden hat er sie beobachtet. Nun erstattet er Bericht, erzählt von seinen Erinnerungen an die alte Heimat Teheran ebenso wie von seiner langsamen Annäherung ... mehr lesen
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Said, : Ich und der Islam.

Cover: Ich und der Islam

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406535534, Kartoniert, 164 Seiten, 14,90 EUR

Said, der diese Religion nie ausgeübt hat, ist in einem islamischen Land aufgewachsen, dem Iran, in einer liberalen Familie, die ihm keine Religion aufgezwungen hat. Aber die Eindrücke des Kindes von religiösen Ritualen, der Ruf des Muezzins, der Geruch der Moscheen sind prägend. Es hätten versöhnliche Eindrücke ... mehr lesen
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Said, : Das Rot lächelt, das Blau schweigt. Geschichten über Bilder

Cover: Das Rot lächelt, das Blau schweigt

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406550703, Gebunden, 112 Seiten, 18,00 EUR

Bilder erzählen Geschichten, aber es braucht einen Dichter, um sie zur Sprache zu bringen. Seit Jahrzehnten beschäftigen Said bestimmte Gemälde und Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte oder mittelalterliche Miniaturen, Bilder von Caravaggio und van Gogh, Mark Rothko und Gerhard Richter, von Vermeer, Claude Monet oder aus dem "Stundenbuch ... mehr lesen
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Said, : Psalmen.

Cover: Psalmen

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406557503, Gebunden, 113 Seiten, 14,90 EUR

Mit einem Nachwort von Hans Maier. Seit langem schreibt Said, der eine unkonventionelle und nicht-konfessionelle Spiritualität sucht und um sie ringt, Psalmen. Die biblischen Psalmen, die die gesamte geistliche Dichtung bis heute prägen, haben Vorbilder in der altorientalischen Literatur, und wer könnte sich mehr berufen fühlen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen