Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Robert Castel

Robert Castel, geboren 1933, ist Forschungsdirektor an der Pariser Ecole des Hautes Études en Sciences Sociales.

Bücher von Robert Castel

Castel, Robert: Die Metamorphosen der sozialen Frage. Eine Chronik der Lohnarbeit

Cover: Die Metamorphosen der sozialen Frage

UVK Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 2000, ISBN 3879405824, Broschiert, 416 Seiten, 34,77 EUR

Robert Castel stellt sich in diesem Werk gegen die Floskel vom "Ende der Arbeit". In einem breit angelegten historischen Panorama entfaltet er den langen Weg, der die Lohnarbeit von der elendsten und würdelosesten Lage zum Modell der Produktion gesellschaftlichen Reichtums geführt hat, welches materielle Sicherheit und soziale Identität gewährleistete. ... mehr lesen
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Castel, Robert: Die Stärkung des Sozialen. Leben im neuen Wohlfahrtsstaat

Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3935096518, Gebunden, 136 Seiten, 12,00 EUR

Die soziale Unsicherheit kehrt zurück. In Zeiten des Wirtschaftswachstums allenfalls eine Randerscheinung, gefährdet sie heute den Fortbestand der Gesellschaft der Ähnlichen, die ihren Mitgliedern zwar keine absolute Gleichheit, wohl aber neben dem Schutz der Grundrechte auch soziale Absicherung garantierte. Was bedeutet es unter ... mehr lesen
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Castel, Robert: Negative Diskriminierung. Jugendrevolten in den Pariser Banlieues

Cover: Negative Diskriminierung

Hamburger Edition, Hamburg 2009, ISBN 3868542019, Broschiert, 122 Seiten, 15,00 EUR

Aus dem Französischen von Thomas Laugstien. Robert Castel untersucht anhand der Jugendunruhen die Stigmatisierungs- und Deklassierungsmechanismen, die Migranten zu Bürgern zweiter Klasse machen, sowie die auch daraus resultierenden neuen Formen von Prekarität und Ausgliederung. Der Abbau dieser Benachteiligungen kann durch positive Diskriminierungsmaßnahmen ... mehr lesen
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Castel, Robert: Die Krise der Arbeit. Neue Unsicherheiten und die Zukunft des Individuums

Cover: Die Krise der Arbeit

Hamburger Edition, Hamburg 2011, ISBN 3868542280, Gebunden, 388 Seiten, 32,00 EUR

Die Autonomie des freien und mündigen Menschen gilt als Leitbild der Moderne. Für den Soziologen Castel eine unbestreitbare Errungenschaft, deren Kehrseite jedoch Konsequenzen hat, auf die es Antworten zu finden gilt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht weiter zu gefährden. Denn der Mensch ist in unserer "Gesellschaft der Individuen" ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen