Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Rita Kuczynski
Kuczynski, Rita: Mauerblume. Ein Leben an der Grenze. Autobiographie

Claassen Verlag, München 1999, ISBN 3546001893, gebunden, 317 Seiten, 18,41 EUR
Rita Kuczynski erzählt ihr Leben und damit ein ganz eigenes Stück deutsch-deutsche Geschichte. Die meiste Zeit verbrachte sie in der DDR. Wie sie immer wieder der Umklammerung durch die Politik zu entkommen versuchte, im fremdbestimmten das eigene Leben zu finden hoffte, davon erzählt sie in ihrer Autobiographie. ... mehr lesen
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Kuczynski, Rita: Die gefundene Frau. Roman

Claassen Verlag, München 2002, ISBN 354600308X, Gebunden, 207 Seiten, 18,00 EUR
"Ab heute werde ich also Agnes heißen. Ich werde keine Verwandten haben." Sie hat nichts behalten, nicht mal ihren Namen, nicht die Ausweispapiere, den Beruf, eine Wohnung. Sie steht in der Mitte ihres Lebens, und sie ist frei. Der Grabstein ihrer Großmutter, ein echter Vargas, wurde beim Konkursverfahren übersehen. Sie wird ihn verkaufen. ... mehr lesen
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Kuczynski, Rita: Die Rache der Ostdeutschen.

Parthas Verlag, Berlin 2002, ISBN 3932529375, Kartoniert, 144 Seiten, 14,50 EUR
Die Autorin verabredet sich mit Ostberliner PDS-Wählern verschiedenster Professionen an unterschiedlichen Orten Berlins und spürt den ganz persönlichen Gründen ihrer Entscheidung nach. Es sind keine Interviews im üblichen Sinne. Es ist eher ein Versuch, jedem einzelnen zuzuhören, seinen, ihm eigenen, Ton zu finden, der ... mehr lesen
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Kuczynski, Rita: Ostdeutschland war nie etwas Natürliches. Deutschlandkenner aus Mittel- und Osteuropa, Frankreich, Großbritannien und den USA über das vereinte Deutschland

Parthas Verlag, Berlin 2005, ISBN 3866014406, Gebunden, 308 Seiten, 18,00 EUR
In erfrischender Weise zerstören Deutschlandkenner aus Ost- und Mitteleuropa viele in der Bundesrepublik lieb gewonnene Klischees aus der Zeit vor als auch nach der deutschen Einheit.Zu ihnen gehören: Lennart Meri, Anne-Marie Le Gloannec, Adam Krzeminski, Andrei Plesu, Richard J. Evans u. v. a. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





