Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rick Moody

Rick Moody, geboren 1961 in New York, gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Amerikas. Sein Roman "Der Eissturm" wurde von Ang Lee verfilmt; das Drehbuch dazu wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Die Erzählungen aus "Bis ich nicht mehr wütend bin" sind vielfach preisgekrönt. Rick Moody lebt in Brooklyn, NY, und schreibt an seinem neuen Roman.

Bücher von Rick Moody

Moody, Rick: Bis ich nicht mehr wütend bin. Stories

Cover: Bis ich nicht mehr wütend bin

Piper Verlag, München 2001, ISBN 3492043151, Gebunden, 330 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl. Musik und die Erinnerung an gemeinsame Augenblicke sind es, die Rick Moodys Erzähler den Tod seiner Lieblingsschwester ertragen lassen. Und genau wie Moody selbst sucht er nach einer Sprache der Liebe, nach einer Sprache, die Trauer und Wut, Anteilnahme und Zuversicht zugleich in sich tragen kann. Moodys ... mehr lesen
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Moody, Rick: Wassersucher. Roman

Cover: Wassersucher

Piper Verlag, München 2006, ISBN 3492048668, Gebunden, 602 Seiten, 23,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Ingo Herzke. Rick Moody erzählt von der Jagd nach dem heiß begehrten Stoff für eine alles umspannende Fernsehsaga, einem Stoff, der unseren Durst nach Glück und Liebe stillen wird. Bevölkert von einer unvergeßlichen Galerie ebenso unterschiedlicher wie eindrücklicher Charaktere, ist es ... mehr lesen
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Moody, Rick: Paranoia. Novellas

Cover: Paranoia

Piper Verlag, München 2008, ISBN 3492051529, Gebunden, 245 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Ingo Herzke. Nie sind die Verschwörungen weit, Gefahr lauert überall: In den USA gehört der Verfolgungswahn zum Alltag, im Kleinen wie im Großen. Und kaum einer erzählt von diesem nationalen Geisteszustand schärfer und zugleich emphatischer als Rick Moody. In drei glänzenden Novellas zeichnet ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen