Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Richard Wagner

Richard Wagner, geboren 1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Er veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien 1987 und lebt heute in Berlin. Zahlreiche Preise und Stipendien. Im Herbst 2000 erhielt Wagner als erster Preisträger den "neuen deutschen Literaturpreis".

Bücher von Richard Wagner

Wagner, Richard: Miss Bukarest. Roman

Cover: Miss Bukarest

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3351029268, Gebunden, 190 Seiten, 16,82 EUR

Wenige Jahre nach der rumänischen Revolution kommen die Leichengräber des Kommunismus nach Berlin, wohin sich der ehemalige Geheimdienstoffizier Dino Schullerus zurückgezogen hat. Als die faszinierende Erika Binder plötzlich auftaucht, mit der Dino ein Verhältnis hatte und die er bespitzelte, gerät seine Schattenexistenz ins Wanken. Kurze Zeit ... mehr lesen
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Wagner, Richard: Der leere Himmel. Reise in das Innere des Balkan

Cover: Der leere Himmel

Aufbau Verlag, Berlin 2003, ISBN 3351025483, Gebunden, 334 Seiten, 19,90 EUR

Der Autor geht den nationalen und kulturellen Wurzeln des Balkans nach. In seinen Essays ergänzt er Anekdoten um Analysen und entwirft so ein stimmungsvolles wie aufschlussreiches Bild einer Region, ohne gängige Klischees zu bedienen. Er zeigt u.a. die enge Verflechtung und Beeinflussung durch die großen Imperien und die schwierige ... mehr lesen
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Wagner, Richard: Habseligkeiten. Roman

Cover: Habseligkeiten

Aufbau Verlag, Berlin 2004, ISBN 3351030274, Gebunden, 281 Seiten, 17,90 EUR

Die Beerdigung des Vaters ist der Anlass für Werner Zillich, sich die Geschichte seiner Familie vor Augen zu führen, einer schwäbischen Handwerkerfamilie im Banat. Die Müller, Pferdehändler oder Hausfrauen hatten keinerlei Einfluss auf das Weltgeschehen, dennoch hat es ihr Leben folgenreich beeinflusst. So berichtet Zillich ... mehr lesen
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Wagner, Richard: Der deutsche Horizont. Vom Schicksal eines guten Landes

Cover: Der deutsche Horizont

Aufbau Verlag, Berlin 2006, ISBN 3351026285, Gebunden, 399 Seiten, 19,90 EUR

Deutschland ist ein Patient. Doch nicht der Körper ist krank, es ist die Seele. Seit 1989, als alle Werte plötzlich untauglich wurden, herrscht eine große Verunsicherung. Mit der Wiedervereinigung wurden alle Kategorien auf einen Schlag ungültig - Gleichheitsdoktrin des Ostens wie der Individualismus des Westens. Auch die vielbeschworene ... mehr lesen
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Wagner, Richard: Das reiche Mädchen. Roman

Cover: Das reiche Mädchen

Aufbau Verlag, Berlin 2007, ISBN 3351032269, Gebunden, 255 Seiten, 19,95 EUR

Als Bille den Flüchtling Dejan trifft, verliebt sie sich in den Mann, der in ihr die begehrenswerte Frau sieht statt der reichen Erbin. Schon in der Schule litt Sybille Sundermann darunter, dass sich ihre Familie in der Nazizeit bereichert hat. Als junge Frau versucht sie, etwas von der Schuld abzutragen, von der niemand redet. Engagiert kämpft ... mehr lesen
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Wagner, Richard: Es reicht. Gegen den Ausverkauf unserer Werte

Cover: Es reicht

Aufbau Verlag, Berlin 2008, ISBN 3351026730, Gebunden, 163 Seiten, 16,95 EUR

Aus dem christlichen Abendland, dem Kontinent der Aufklärung, ist McAbendland geworden. Darin wird Columbus zu Popeye, das Lexikon verwandelt sich in Wikipedia und aus Ethos wird Popcorn. Die kulturellen Werte der europäischen Gesellschaft sieht Wagner gefährdet durch den unkritischen Umgang mit der Erlebnisgesellschaft, der islamischen ... mehr lesen
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Wagner, Richard: Belüge mich. Roman

Cover: Belüge mich

Aufbau Verlag, Berlin 2010, ISBN 3351033362, Gebunden, 315 Seiten, 22,95 EUR

Sandra Horn ist Journalistin. In Bukarest soll sie den Ableger einer Frauenzeitschrift gründen. Dort fängt sie mit dem Anwalt Marcel eine Affäre an, obwohl dessen Frau ihre beste Freundin war. Sandra taucht in die geheime Vergangenheit ihrer und Marcels Familie ein, in das Bukarest der 30er Jahre, in die Tangomusik und die Literatur jener ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen