Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Richard Rorty

Richard Rorty, geboren 1931 in New York, war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhundrts. Während er zunächst dem amerikanischen Pragmatismus und der analytischen Philosophie angelsächsischer Prägung verpflichtet war, öffnete er sich später für die Einflüsse der europäischen Philosphie von Heidegger bis Michel Foucault. Richard Rorty, der auch an der Stanford University lehrte, verstarb 2007.

Bücher von Richard Rorty

Rorty, Richard: Die Schönheit, die Erhabenheit und die Gemeinschaft der Philosophen.

Cover: Die Schönheit, die Erhabenheit und die Gemeinschaft der Philosophen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518121499, Taschenbuch, 87 Seiten, 8,64 EUR

Aus dem Amerikanischen von Christa Krüger und Jürgen Blasius. Mit einem Kommentar von Albrecht Wellmer. ... mehr lesen
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Rorty, Richard: Philosophie und die Zukunft. Essays

Cover: Philosophie und die Zukunft

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 359614762X, Taschenbuch, 191 Seiten, 13,75 EUR

Aus dem Amerikanischen von Matthias Grässlin, Reinhard Kaiser, Christiane Mayer und Joachim Schulte. Der Band versammelt neuere Texte Richard Rortys. Im Mittelpunkt stehen Auseinandersetzungen mit Rolle und Stellenwert der Philosophie und ihrer Beziehung zu politischem Engagement. ... mehr lesen
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Rorty, Richard: Wahrheit und Fortschritt.

Cover: Wahrheit und Fortschritt

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518582976, Gebunden, 507 Seiten, 32,72 EUR

Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Das Verhältnis zwischen Wahrheit und Fortschritt wird von Rorty ganz anders dargestellt, als es in der Philosophie üblich ist. Nicht die Erkenntnis der Wahrheit führt zum Fortschritt, nein ? es ist die Einsicht in die Belanglosigkeit aller herkömmlichen Wahrheitsvorstellungen, die Fortschritte ermöglicht. ... mehr lesen
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Davidson, Donald / Rorty, Richard: Wozu Wahrheit?. Eine Debatte

Cover: Wozu Wahrheit?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518292919, Taschenbuch, 353 Seiten, 15,00 EUR

Herausgegeben und eingeleitet von Mike Sandbothe. Der Vordenker der zeitgenössischen Analytischen Philosophie, Donald Davidson, und der Mitbegründer des philosophischen Neopragmatismus, Richard Rorty, führten seit den siebziger Jahren eine vielbeachtete Debatte über die Bedeutung, die dem Wahrheitsbegriff in der Philosophie zukommt. ... mehr lesen
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Rorty, Richard / Vattimo, Gianni: Die Zukunft der Religion.

Cover: Die Zukunft der Religion

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518584588, Gebunden, 114 Seiten, 16,80 EUR

Aus dem Amerikanischen von Michael Adrian. Nicht erst seit der vielbeachteten Wahl des neuen Papstes, nicht erst seit den religiös motivierten Terroranschlägen, die die westlichen Demokratien erschüttert haben, und nicht erst seit der Wiederkehr religiöser Fundamentalismen in allen Teilen der Welt wird deutlich, dass die ... mehr lesen
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Rorty, Richard: Philosophie als Kulturpolitik.

Cover: Philosophie als Kulturpolitik

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518584952, Gebunden, 357 Seiten, 28,80 EUR

Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Mit Richard Rorty verstarb im Sommer 2007 einer der einflussreichsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Spätestens seit seiner aufsehenerregen Demontage des cartesianischen Selbstverständnisses der Philosophie in "Der Spiegel der Natur" gehörte er zu den meistgelesenen Philosophen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen