Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Reinhard Jirgl

Reinhard Jirgl wurde 1953 in Ostberlin geboren. Ausbildung zum Elektromechaniker, Studium der Elektronik, Hochschulingenieur. Ab 1978 Arbeit an einem Berliner Theater. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Jirgl erhielt den Alfred-Döblin-Preis und den Joseph-Breitbach-Preis. 2010 wurde ihm der Büchner-Preis zugesprochen.

Bücher von Reinhard Jirgl

Jirgl, Reinhard: Die atlantische Mauer. Roman

Cover: Die atlantische Mauer

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446198466, gebunden, 470 Seiten, 25,46 EUR

Am Anfang der atlantischen Mauer steht eine Frau: aufgewachsen in Dresden, Ausbildung zur Krankenschwester in Berlin, Arbeit in der Psychiatrie, dann Jahre mit wechselnden Jobs. Als sich in der Nach-Wendezeit alle ihre Pläne zerschlagen, ringt sie sich zu einer radikalen Entscheidung durch und versucht, in New York eine neue Existenz zu beginnen. ... mehr lesen
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Jirgl, Reinhard: Genealogie des Tötens. Trilogie: Klitaemnestra Hermafrodit & 'Mamma Pappa Tsombi'. MER - Insel der Ordnung. Kaffer, Nachrichten aus dem zerstörten=Leben

Cover: Genealogie des Tötens

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446201718, Paperback, 835 Seiten, 50,00 EUR

Reinhard Jirgls Trilogie aus dem Untergrund der letzten Jahre der Deutschen Demokratischen Republik. ... mehr lesen
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Jirgl, Reinhard: Die Unvollendeten. Roman

Cover: Die Unvollendeten

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446202714, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR

Von den Vertreibungen aus dem Sudetenland und dem Berlin des Jahres 2002: Reinhard Jirgl, der Chronist deutscher Vergangenheit und Gegenwart, erzählt die Geschichte von vier Frauen aus der Kleinstadt Komotau, die nach dem Zweiten Weltkrieg übrig geblieben sind: die siebzigjährige Johanna, deren Töchter Hanna und Maria und die siebzehnjährige ... mehr lesen
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Jirgl, Reinhard: Abtrünnig. Roman aus einer nervösen Zeit

Cover: Abtrünnig

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446206582, Gebunden, 544 Seiten, 25,90 EUR

Berlin 2002, die Stadt als Fluchtpunkt zweier Männer. Der eine, freier Journalist in Hamburg, hat sich scheiden lassen und geht einem Impuls folgend nach Berlin, zu der Frau, die er liebt. Der andere, einst DDR-Grenzer in Frankfurt an der Oder, jetzt beim Bundesgrenzschutz, verliebt sich in eine junge Frau aus der Ukraine und verhilft ihr ... mehr lesen
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Jirgl, Reinhard: Land und Beute. Aufsätze aus den Jahren 1996 bis 2006

Cover: Land und Beute

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230092, Gebunden, 252 Seiten, 19,90 EUR

In L"and und Beute" sind Reinhard Jirgls Kritiken, Beobachtungen und Polemiken zum ersten Mal nachlesbar: Mit seinen Reflexionen über Traum und Trauma des 20. Jahrhunderts und seinen Bemerkungen über Erinnern - Schreiben - Lesen führt er mitten hinein in das Zentrum einer gegenwartsbewussten schreibenden Existenz. Der Autor ... mehr lesen
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Jirgl, Reinhard: Die Stille. Roman

Cover: Die Stille

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446232664, Gebunden, 533 Seiten, 24,90 EUR

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen