Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Reinhard Höppner

Reinhard Höppner -promovierter Mathematiker- arbeitete viele Jahre als Lektor im Akademieverlag- er gehörte zu den Mitbegründer der SPD in der DDR nach der Wende - war Vizepräsident der ersten freigewählten Volkskammer - Oppositionsführer im sachsen -anhaltinischen Landtag und später 8 Jahre Ministerpräsident dieses Landes - er gilt als einer der Väter des "Magdeburger Modells".

Bücher von Reinhard Höppner

Höppner, Reinhard: Zukunft gibt es nur gemeinsam. Ein Solidaritätsbeitrag zur Deutschen Einheit

Karl Blessing Verlag, München 2000, ISBN 3896671456, gebunden, 255 Seiten, 15,29 EUR

Zehn Jahre nach der Vereinigung gehen die Uhren im Osten Deutschlands noch immer anders. Woran das liegt, was daran schön, was daran ärgerlich ist, darüber schreibt Reinhard Höppner in diesem Buch: ein Buch gegen Vorurteile, gegen das heute vorherrschende DDR-Bild, in dem sich die "gelernten DDR-Bürger" nicht wiederfinden. Die Suche nach Schuldigen ... mehr lesen
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Höppner, Reinhard: Acht unbequeme Jahre. Innenansichten des Magdeburger Modells

Cover: Acht unbequeme Jahre

Mitteldeutscher Verlag, Halle 2003, ISBN 3898121755, Gebunden, 224 Seiten, 18,00 EUR

Als die Sozialdemokraten 1994 zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen eine Minderheitsregierung mit Tolerierung durch die PDS bildeten, war das "Magdeburger Modell" geboren, das mit seinen acht Jahren Dauer einmalig in der deutschen Politikgeschichte dasteht. Reinhard Höppner, der an der Spitze jener Regierung stand, beschreibt rückblickend, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen