Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Reiner Stach

Reiner Stach, 1951 in Rochlitz (Sachsen) geboren, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, wo er auch über "Kafkas erotischen Mythos" promovierte. Er arbeitete zunächst als Wissenschaftslektor und Herausgeber von Sachbüchern. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung "Kafkas Braut", in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte. Die Ausstellung wurde unter anderem in Frankfurt, Wien und Prag gezeigt.

Bücher von Reiner Stach

Reiner Stach: Ist das Kafka?. 99 Fundstücke

Bestellen bei buecher.deCover: Reiner Stach: Ist das Kafka?. 99 Fundstücke

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3100751353, Gebunden, 334 Seiten, 19,99 EUR

Auf seinen Streifzügen durch Bibliotheken und Archive, auf den Forschungsreisen nach Prag oder Israel stößt der Kafka-Biograf Reiner Stach immer wieder auf unglaubliche Funde: Handschriftliche Ungereimtheiten, unerwartete Fotografien, Briefausschnitte und Zeugnisse von Zeitgenossen, die ein überraschendes Licht auf die Persönlichkeit und das Schreiben ... mehr lesen

Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Erkenntnis

Bestellen bei buecher.deCover: Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Erkenntnis

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100751191, Gebunden, 726 Seiten, 29,90 EUR

Der erste Band, 2002 unter dem Titel "Kafka. Die Jahre der Entscheidungen" erschienen, übte auf zahlreiche Leser eine sogartige Wirkung aus. Vor allem der Wechsel zwischen essayistischen und literarischen Passagen, die szenische Vergegenwärtigung, die bisweilen an die Erzählformen des Films erinnert, führt sehr nahe an ... mehr lesen

Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Entscheidungen

Bestellen bei buecher.deCover: Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Entscheidungen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3100751140, Gebunden, 672 Seiten, 29,90 EUR

1910 bis 1915: Dies sind die Jahre, in denen sich der junge, ungebundene, beeinflussbare Kafka verwandelt in den verantwortungsbewussten Beamten und zugleich in den Meister des präzisen Alptraums und des 'kafkaesken' Humors. In kürzester Frist entstehen 'Das Urteil', 'Die Verwandlung', 'Der Verschollene' und ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Momente der Zartheit

16.04.2014: Eine unverzichtbare Grundlage für künftige Arbeiten sieht die FAZ im neuen Band von Rudolf Steiners Ausgewählten Schriften über die Entstehung der Anthroposophie. Die Zeit ebenso beeindruckt wie bewegt von den zornig-zarten Gedichten Yahya Hassans (hier unser Vorgeblättert). Und die FR sieht Dominique Manottis Literaturbetriebssatire "Ausbruch" trotz Carlos und Brigate Rosse auf der Höhe der Zeit. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Kulturelle Heimsuchung

10.03.2014: Jonathan Lethem führt uns in den Garten der Dissidenten, Alfonsina Storni führt uns in das Großstadtleben von Buenos Aires in den Dreißigern. Tom Reiss erzählt die Geschichte des wahren Grafen von Monte Christo. Jaron Lanier macht Umverteilungsvorschläge für die Profite aus dem Digitalen. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Und ein volles Glas auf dem Schrank beobachtet uns

25.03.2014: Im Nürnberger Poetenladen gibt es die Rubrik "Stele", erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem Leben schied. Mehr lesen

Zwischen Schweigen und Schreiben

26.02.2014: Es gibt eine Theorie, die besagt: Wir leben nicht sehr viel. Die meiste Zeit erinnern oder hoffen wir. Der Dichter Andreas Altmann verwendet in "Die lichten lieder der bäume liegen im gras und scheinen nur so" als Erzählzeit die Gegenwart und setzt seine Erinnerungen der Gegenwart des Gedichtes aus. Mehr lesen