Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Raymond Queneau

Raymond Queneau, geboren 1909 in Le Havre, war Surrealist, Romancier, Poet, Cineast und Kritiker. Sein bekanntester Roman war "Zazie in der Metro". Außerdem war er zusammen mit George Perec, Jacques Roubaud u.a. Gründungsmitglied der legendären Gruppe Oulipo. Raymond Queneau starb 1976 in Paris.

Bücher von Raymond Queneau

Queneau, Raymond: Vom Nutzen und Nachteil der Beruhigungsmittel.

Cover: Vom Nutzen und Nachteil der Beruhigungsmittel

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 3803131707, Gebunden, 128 Seiten, 17,50 EUR

Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Hans Thill. Ein Hund, der sich in einem Provinzbistro mit seinem Tischnachbarn unterhält? Ein Pferd, eindeutig trojanischer Herkunft, das sich in einer Luxusbar einen Drink genehmigt? Nichts besonderes dabei. In diesen Prosastücken finden die Gepflogenheiten der Wirklichkeit sowieso nur ... mehr lesen
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Queneau, Raymond: Unwahrscheinliche Flausen bekehrter Sodomiten. Die schönsten Texte

Cover: Unwahrscheinliche Flausen bekehrter Sodomiten

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2003, ISBN 3803112125, Gebunden, 128 Seiten, 12,90 EUR

Ausgewählt und mit einem Vorwort von Hans Thill. Aus dem Französischen von Eugen Helmle und Ludwig Harig. Wer den berüchtigten Sprachakrobaten und Humoristen der französischen Moderne entdecken möchte (oder jemanden auf seine Spur setzen will): hier die abgedrehtesten Passagen seiner berühmtesten Werke als Einstiegsdroge. ... mehr lesen
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Queneau, Raymond: Zazie in der Metro. 2 CDs

speak low, Berlin 2007, ISBN 3940018015, CD, 18,90 EUR

2 CDs, ca. 120 Minuten Laufzeit. Gelesen von Ulrich Matthes. Mit Musik von Christian Mevs und Martin Fekl. "Zazie in der Metro" ist eine Geschichte über Paris, über die Sprache des Alltags, eine Geschichte, die alles auf den Kopf stellt, sich über alles lustig macht, auch über sich selbst: Weil Madame Lalochere ungestörte ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen