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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rainald Goetz

Rainald Goetz wurde 1954 in München geboren. Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Medizin und wurde 1977 in Geschichte und 1982 in Medizin promoviert. Seit 1976 veröffentlichte er in Zeitungen und Zeitschriften, u. a. in der Süddeutschen Zeitung und dem Musikmagazin Spex. Sein erster Roman "Irre", eine Erzählung aus der Psychiatrie, erschien 1983. Eine entscheidende Prägung erfuhr sein Schreiben durch das Aufkommen von Techno und House: Er begleitete DJ-Größen wie Westbam und Sven Väth auf Tourneen und verfasste eine Reihe von vieldiskutierten Texten über Techno und DJ Culture. 1998 wurde Goetz eingeladen, die Frankfurter Poetik-Vorlesungen zu halten. Im selben Jahr schrieb Rainald Goetz in Berlin ein Netztagebuch unter dem Titel "Abfall für alle". Um 1999 beteiligte er sich an dem Internet-Literaturprojekt "Pool". Von Februar 2007 bis Juni 2008 schrieb Goetz einen Blog mit dem Titel "Klage" auf den Internetseiten von Vanity Fair. Sein jüngster Roman "Johann Holtrop" erschien 2013 bei Suhrkamp. Goetz lebt in Berlin.

Bücher von Rainald Goetz

Rainald Goetz: Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman

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Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783518422816, Gebunden, 343 Seiten, 19,95 EUR

Ein Chef stürzt ab. "Johann Holtrop" erzählt die Geschichte eines Chefs aus Deutschland in den Nullerjahren. Der charismatische, schnelle, erfolgreiche Vorstandsvorsitzende Dr. Johann Holtrop, 48, seit drei Jahren Herr über 80.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von fast 20 Milliarden weltweit, ist aus der Boomzeit der späten 90er Jahre ... mehr lesen

Rainald Goetz: Loslabern. Gesprochen von Rainald Goetz

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Intermedium records, München 2010, ISBN 9783939444763, CD, 17,95 EUR

Eine Art monologisches Sprechen hebt an, es ist die Stimme des Autors, die zu hören ist. Es ist die am Mikrofon stattfindende Wiederbegegnung bzw. Selbstkonfrontation mit dem eigenen, Monate zuvor entstandenen und mittlerweile in Buchform vorliegenden Text, der seinen Anfang nimmt in der Beschreibung eines initiatorischen Moments, und zwar exakt ... mehr lesen

Rainald Goetz: Loslabern. Bericht

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Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 9783518421123, Gebunden, 188 Seiten, 17,80 EUR

Beck wurde rausgeschmissen am Schwielowsee, in Cern wurde der Teilchenbeschleuniger angestellt, und nachdem Damien Hirst in London seine Sensationsauktion glücklich (111 Millionen Pfund Erlös) hinter sich gebracht hatte, kollabierten noch am selben Tag in New York die in die dortigen Feuchtbiotope und Felsen hinein errichteten Banken: Lehman, ... mehr lesen

Rainald Goetz: Jahrzehnt der schönen Frauen.

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Merve Verlag, Berlin 2001, ISBN 9783883961699, Taschenbuch, 213 Seiten, 12,27 EUR

?Ja, was wird erwartet von einem, vom Mann?? ?Ich weiß genau wie ich es gerne hätte?. ?Ich verstehe es nicht, das wird als schön empfunden.? Den Jahreswechsel 1999/2000 mit kleinen Texten zu begleiten, war die Idee. In den Interviews ?Kaputt? spricht Rainald Goetz über seine fünfbändige Gegenwartsgeschichte "Heute Morgen". Die Taggedichte ?Krank? ... mehr lesen

Rainald Goetz: Dekonspiratione. Erzählungen

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Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 9783518411223, gebunden, 200 Seiten, 18,41 EUR

"Dekonspiratione" ist ein Buch über die Verlockung des Öffentlichen, die Gefahr seiner Institutionen, erzählt von Ambition, Karriere, Wahrheit und Macht, vom Ringen um Vertrauen und Integrität und von Scheitern und Verrat. Außerdem erzählt das Buch eine kleine Geschichte des Schreibens. Schreiben: wie kommt man dazu? Wie lebt es sich in dieser ... mehr lesen

Rainald Goetz: Abfall für alle. Roman eines Jahres

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Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 9783518410943, gebunden, 863 Seiten, 25,46 EUR

Ein Pioniertext ganz ohne die Verständnishürden der Avantgarde, im Internet entstanden: ein unverwechselbarer großer Zeitroman. Zunächst mal ist "Abfall für alle" ein ganz normales Tagebuch. Es erzählt vom Leben eines Schreiber-Ichs in Berlin. Das innere Thema des ganzen Buches ist die Praxis der Schrift, die Arbeit des Schreibers heute, unter ... mehr lesen

Rainald Goetz: Jeff Koons. Stück

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Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 9783518409886, Taschenbuch, 160 Seiten, 17,38 EUR

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Endreimstimmung

30.10.2014: Nichts Geringeres als die Geburt der Moderne erlebt die SZ in Robert Warshows Essayband "Die unmittelbare Erfahrung". Außerdem gibt sie sich dem Groove von Marcel Beyers Lyrik hin. Die FAZ liest Alain Felkels Geschichte der Bekämpfung der Seeräuberei und wittert einen Stoff fürs Fernsehen. Und der Zeit begegnet mit Michael Zantovskys Biografie von Václav Havel eines der seltenen wahren Märchen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Du richtest den Kopf hoch

27.10.2014: Wer erinnert sich noch an Uwe Greßmann, in dessen Versen die Straßenbahnen Geige spielten und "die Firma" Irma hieß? Der 1969 im Alter von 36 Jahren verstorbene Dichter galt in der DDR als Sonderling; im Westen, wo man damals auf "Ermittlungen" und "neue Schlichtheit" setzte, blieb er nahezu unbekannt. Mehr lesen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen