Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rahel Levin Varnhagen

Rahel Varnhagen von Ense wurde als Rahel Levin 1771 in Berlin geboren. Vor ihrer Heirat mit Karl August Varnhagen von Ense 1814 trat sie zum Christentum über. Ihr Salon war Treffpunkt der Romantiker und der Anhänger des »Jungen Deutschland«. Ihr Briefwechsel und ihre Aufzeichnungen gehören zu den wichtigsten Dokumenten der ausgehenden Romantik. Rahel Varnhagen starb 1833 in Berlin.

Bücher von Rahel Levin Varnhagen

Varnhagen, Rahel Levin: Briefwechsel mit Ludwig Robert.

Cover: Briefwechsel mit Ludwig Robert

C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3406482562, Gebunden, 1014 Seiten, 98,00 EUR

Herausgegeben von Consolina Vigliero. Mit 5 Abbildungen und 10 Faksimiles. Der Band enthält die kommentierte kritische Edition des Briefwechsels zwischen Rahel Levin Varnhagen (1771-1833) und ihrem Bruder, dem Dichter, Theaterautor und Publizisten Ludwig Robert (1778-1832). Die Korrespondenz, soweit sie erhalten ist, wird hier erstmals nach den ... mehr lesen
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Varnhagen, Rahel Levin: Ich will noch leben, wenn man's liest. Journalistische Beiträge aus den Jahren 1812-1829

Peter Lang Verlag, Frankfurg am Main 2001, ISBN 3631378602, Broschiert, 287 Seiten, 45,50 EUR

Herausgegeben von Lieselotte Kinskofer. Erstmals werden in diesem Band alle verfügbaren Texte Rahel Varnhagens, die zu Lebzeiten in Zeitschriften publiziert wurden, abgedruckt. Die Artikel weisen Rahel als Literatur- und Musikkennerin aus, sie geben Einblick in zahlreiche Briefwechsel, aus denen viele der Texte herausgenommen sind. In ihrer Gesamtheit ... mehr lesen
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Varnhagen, Rahel Levin: Familienbriefe.

Cover: Familienbriefe

C. H. Beck Verlag, München 2010, ISBN 340658683X, Gebunden, 1547 Seiten, 128,00 EUR

Herausgegeben von Renata Buzzo Margari Barovero. Von der Köchin bis zur Fürstin, von den Berühmtheiten der Zeit, unter ihnen Wilhelm von Humboldt, Jean Paul, Prinz Louis Ferdinand von Preußen und Friedrich Gentz, bis hin zu denen, über die wir kaum noch etwas wissen, mit allen debattierte sie über Literatur und Philosophie, ... mehr lesen
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Varnhagen, Rahel Levin: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde

Cover: Rahel

Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 383530528X, Gebunden, 3310 Seiten, 69,00 EUR

Herausgegeben von Barbara Hahn. Mit einem Essay von Brigitte Kronauer. Erstmals in der bis heute unveröffentlichten letzten Fassung: Eine monumentale Autobiografie in Briefen, das unaufhörliche Gespräch und Selbstgespräch der radikalen Selbstdenkerin Rahel Levin Varnhagen. Rahel Levin Varnhagen, die große jüdische Saloniere ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen