Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rada Biller

Rada Biller, 1930 in Baku geboren, wanderte 1937 mit ihrer Familie nach Moskau aus, in den Kriegsjahren lebte sie in Baschkirien und Stalingrad. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in Moskau Geografie und zog in den fünfziger Jahren nach Prag. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings emigrierte sie 1970 mit ihrer Familie nach Hamburg. Dort forschte sie am Außenwirtschaftsinstitut der Hamburger Universität. Nebenbei schrieb sie in all diesen Jahren Prosaskizzen und kurze Geschichten in ihrer russischen Muttersprache.

Bücher von Rada Biller

Biller, Rada: Melonenschale. Lebensgeschichten der Lea T.. Autobiografischer Roman

Cover: Melonenschale

Berlin Verlag, Berlin 2003, ISBN 3827003598, Gebunden, 371 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Russischen von Antje Leetz. Entlang ihren persönlichen Erinnerungen, widergespiegelt in den Lebensgeschichten der literarischen Figur Lea T., zeichnet Rada Biller mit leichter Hand das Bild einer kulturellen und politischen Epoche. Lea, die Chronistin von Melonenschale, ist bereits sieben Jahre alt und es hat sie und ihre Familie nach Moskau ... mehr lesen
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Biller, Rada: Lina und die anderen. Roman

Cover: Lina und die anderen

Berlin Verlag, Berlin 2007, ISBN 3827007038, Gebunden, 319 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Russischen von Beate Rausch. Lina ist Medizinstudentin, Schwarzmarkthändlerin und Sekretärin, alles ein bisschen und nichts ganz. Lina ist eifersüchtige Mutter und leidenschaftliche Liebhaberin. Lina ist warmherzig, zornig - oder vernünftig, je nach Intuition. Die anderen - das sind die herzlich geliebten, schmerzvoll vermissten, ... mehr lesen
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Biller, Rada: Meine sieben Namen und ich. Erzählungen

Cover: Meine sieben Namen und ich

Berlin Verlag, Berlin 2011, ISBN 3827009901, Gebunden, 223 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Russischen von Alfred Frank, Sabine Grebing, Traude Langmann und anderen. Wenn Rada Biller in ihren Erzählungen berichtet, wie ganz kleine Kinder den Antisemitismus erlebten und der nationalsozialistische Wahn selbst geliebte Haustiere erfasste, aber auch davon spricht, wie jüdisches Leben ins Nachkriegsdeutschland zurückkehrt, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen