Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Qian Zhongshu

Qian Zhongshu, 1910 geboren, gehörte zu den größten literarischen Gelehrten des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium in Oxford und an der Qinghua-Universität in Peking lehrte Qian zeitweise als Anglistik-Professor. Bekannt wurde er 1946 mit dem Roman "Die umzingelte Festung". Nach der Revolution 1949 wurde der Roman in der Volksrepublik China drei Jahrzehnte lang nicht aufgelegt, während der Kulturrevolution fiel Qian in Ungnade, eine Zeit der Schikane in Kaderschulen und das Berufsverbot folgten. Erst 1976, nach dem Sturz der "Viererbande", wurden Qian und seine Frau Yang Jian, ebenfalls Schriftstellerin, rehabilitiert. 1980 erschien "Die umzingelte Festung" erneut und wurde nun auch im Ausland berühmt.

Bücher von Qian Zhongshu

Qian Zhongshu, : Die umzingelte Festung. Roman

Cover: Die umzingelte Festung

SchirmerGraf Verlag, München 2008, ISBN 3865550592, Gebunden, 542 Seiten, 25,80 EUR

Mit einem Nachwort und erläutert von Monika Motsch. Aus dem Chinesischen von Monika Motsch und Jerome Shih. Bummelstudent Fang hat in Europa reichlich westliche Lebensart gelernt, die er nun nach China importiert. Beim Versuch, erotisch und beruflich Fuß zu fassen, gerät er in die Fallstricke einer Gesellschaft im Übergang, bei ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen