Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Pierre Rigoulot

Pierre Rigoulot, geboren 1944 in Paris, ist Chefredakteur der Cahiers d'Histoire sociale. Er ist Koautor des "Schwarzbuch des Kommunismus" sowie Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher zu Themen des Kommunismus und der Gewerkschaftsbewegungen.

Bücher von Pierre Rigoulot

Kotek, Joel / Rigoulot, Pierre: Das Jahrhundert der Lager. Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Vernichtung

Cover: Das Jahrhundert der Lager

Propyläen Verlag, Berlin/München 2001, ISBN 3549071434, Gebunden, 768 Seiten, 35,00 EUR

Aus dem Französischen von Enrico Heinemann u.a. Die erste große Bilanz der Lagersysteme des 20. Jahrhunderts - vom Burenaufstand bis zu den Balkankriegen, von den Vernichtungslagern der Nazis bis zu den Zwangsarbeitslagern des sowjetischen Gulag und des chinesischen Laogai. ... mehr lesen
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Rigoulot, Pierre: Nordkorea. Steinzeitkommunismus und Atomwaffen - Anatomie einer Krise

Cover: Nordkorea

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2003, ISBN 3462033476, Kartoniert, 122 Seiten, 6,90 EUR

Nordkorea gehört zu den letzten kommunistischen Ländern der Erde. Nur wenige Informationen dringen aus dem Herrschaftsbereich des 'Lieben Führers' Kim Jong-Il. Seitdem Nordkorea die Existenz eines bislang geheimen atomaren Rüstungsprogramms zugegeben hat und die USA das Land offiziell zum 'Schurkenstaat' auf der 'Achse ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen