Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Philippe Jaccottet

Philippe Jaccottet, geboren 1925 in Moudon (Westschweiz), Schule und Universität besuchte er in Lausanne. Nach Aufenthalten in Rom und Paris heiratete er 1953 die Malerin Anne-Maire Hasler und lebt heute in Grignan (Südfrankreich). Neben seiner Lyrik, der erste Gedichtband erschien 1953, entstanden Prosabände, in denen Philippe Jaccottet die Arbeit des Dichtens und Übersetzens poetologisch reflektiert; zu den von ihm übertragenen Autoren gehören unter anderen Homer, Tasso, Leopardi, Ungaretti und Montale, aus dem Deutschen übersetzte er Rilke, Hölderlin, Thomas Mann, Ludwig Hohl und das Werk Robert Musils.

Bücher von Philippe Jaccottet

Jaccottet, Philippe: Antworten am Wegrand.

Cover: Antworten am Wegrand

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446199950, Gebunden, 80 Seiten, 12,78 EUR

Aus dem Französischen von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Antworten am Wegrand könnte als Leitwort über vielen von Philippe Jaccottets Texten stehen. Immer wieder sind es Bilder aus der Natur, sind es Farben und Bewegungen, die auf die bedrängendsten Fragen Antwort zu geben scheinen: der Anbruch des Morgens in der Eiseskälte des Berggipfels, das ... mehr lesen
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Jaccottet, Philippe: Der Unwissende. Gedichte und Prosa 1946-1998

Cover: Der Unwissende

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446202749, Gebunden, 181 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Französischen von Friedhelm Kemp, Sander Ort, Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. ... mehr lesen
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Jaccottet, Philippe: Der Pilger und seine Schale. Giorgio Morandi

Cover: Der Pilger und seine Schale

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446205799, Gebunden, 77 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Französischen von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Der Italiener Giorgio Morandi (1890-1964) zählt heute zu den berühmtesten Malern der klassischen Moderne. Seine Stilleben, in denen er jahrzehntelang nur ein einziges Sujet variierte, blieben jedoch für viele ein Rätsel. Philippe Jaccottet verfolgt Morandis Weg von ... mehr lesen
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Jaccottet, Philippe: Truinas. 21. April 2001. Zweisprachig französisch-deutsch

Cover: Truinas. 21. April 2001

Edition Lyrik Kabinett, München 2005, ISBN 3980715078, Broschiert, 80 Seiten, 15,00 EUR

Deutsch von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Zweisprachig französisch-deutsch. Buchgestaltung und Typographie von Friedrich Pfäfflin (Marbach). Die Dichter Philippe Jaccottet und Andre du Bouchet verband eine enge, viele Jahre währende Freundschaft und eine große wechselseitige Sympathie für das Werk des anderen: "Wir ... mehr lesen
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Jaccottet, Philippe: Die Lyrik der Romandie. Eine zweisprachige Anthologie

Cover: Die Lyrik der Romandie

Nagel und Kimche Verlag, Zürch 2008, ISBN 3312004071, Gebunden, 272 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Französischen von Elisabeth Edl und Wolfgang matz. In der Kollektion, herausgegeben von Peter von Matt, legt der berühmteste Dichter der Romandie, Philippe Jaccottet, seine persönliche Sammlung der wichtigsten Gedichte des 20. Jahrhunderts aus der Westschweiz vor. Die zweisprachige Anthologie in Deutsch und Französisch wird ... mehr lesen
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Jaccottet, Philippe: Notizen aus der Tiefe.

Cover: Notizen aus der Tiefe

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446232877, Broschiert, 168 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Französischen von Friedhelm Kemp, Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Der in Frankreich lebende schweizerische Autor Philippe Jaccottet ist einer der großen europäischen Dichter. Dieser Prosaband vereint Texte, die sich den Tragödien unserer Gegenwart stellen, aber auch von persönlichen Niederlagen handeln. "Israel, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen