Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Philippe Besson

Philippe Besson, geboren 1967 in Barbezieux, lebt seit 1989 in Paris, wo er zunächst als Jurist arbeitete. 1999 begann er an seinem ersten Roman "Zeit der Abwesenheit" zu schreiben, der Anfang 2001 in Frankreich erschien. Weiter erschienen sind im Herbst 2001 "Sein Bruder" (verfilmt von Patrice Chereau) sowie im Herbst 2002 der dritte Roman "Nachsaison".

Bücher von Philippe Besson

Besson, Philippe: Zeit der Abwesenheit. Roman

Cover: Zeit der Abwesenheit

Manholt Verlag, Bremen 2002, ISBN 3924903069, Gebunden, 200 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Französischen von Caroline Vollmann. Sommer 1916: Stellungskrieg in den Schützengräben bei Verdun. In Paris erlebt der 16-jährige Vincent seine erste körperliche Liebe in den Armen von Arthur, dem 21-jährigen unehelichen Sohn der Haushälterin von Vincents adeliger Familie. Arthur, das heißt für ihn ... mehr lesen
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Besson, Philippe: Eine italienische Liebe. Roman

Cover: Eine italienische Liebe

dtv, München 2004, ISBN 3423244232, Taschenbuch, 177 Seiten, 14,00 EUR

Aus dem Französsischen von Caroline Vollmann. Eine Liebesgeschichte der besonderen Art mit einem gehörigen Sinn für Absurdes und Groteskes, die leichtfüßig wie ein französischer Film von Grenzüberschreitungen der Sexualität, von Einsamkeit, vom Leben selbst erzählt. ... mehr lesen
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Besson, Philippe: Brüchige Tage. Roman

Cover: Brüchige Tage

dtv, München 2006, ISBN 3423245301, Broschiert, 158 Seiten, 14,00 EUR

Aus dem Französischen von Caroline Vollmann. Im Juli 1891 kehrt der Dichter Arthur Rimbaud schwerkrank aus Afrika zurück und quartiert sich bei seiner Schwester ein. Es sind die letzten Tage seines Lebens, über die es keine Zeugnisse gibt. Der Autor stellt sich vor, Rimbauds Schwester hätte in diesen Tagen Tagebuch geführt... ... mehr lesen
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Besson, Philippe: Nachsaison. Roman

Cover: Nachsaison

dtv, München 2007, ISBN 3423245972, Kartoniert, 157 Seiten, 12,00 EUR

Aus dem Französischen von Caroline Vollmann. In einem roten Kleid sitzt eine Frau in einer Bar. Neben ihr ein Mann im Anzug und mit Hut. Der Barkeeper hinter dem Tresen beobachtet das Paar. Etwas entfernt, im Halbdunkel, der Rücken eines Mannes. Eine Frau und drei Männer. Schweigen. Gesenkte Blicke. Was ist geschehen?
Philippe Besson ... mehr lesen
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Besson, Philippe: Einen Augenblick allein. Roman

Cover: Einen Augenblick allein

dtv, München 2008, ISBN 3423246634, Gebunden, 177 Seiten, 12,90 EUR

Aus dem Französischen von Caroline Vollmann. Falmouth, eine Hafenstadt in Cornwall. Der Fischer Tom Sheppard kehrt aus dem Gefängnis zurück. Bei einer Fahrt aufs Meer verlor er seinen Sohn im Sturm. Er wurde verurteilt, fahrlässig gehandelt zu haben. Für die Männer in der Hafenstadt aber war es Mord. ... mehr lesen
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Besson, Philippe: Ein Abschied. Roman

Cover: Ein Abschied

dtv, München 2010, ISBN 3423247509, Kartoniert, 155 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Französischen von Caroline Vollmann. Als Clement sie verlässt, flieht Louise aus Paris, reist nach Havanna, New York, Venedig und schreibt ihm unablässig Briefe. Ihre Gedanken kreisen ganz um die verlorene Liebe, Clement aber antwortet nicht. Der eigentliche Adressat dieser Briefe ist vor allem Louise selbst. Die Erinnerung an ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen