Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Peter Stephan Jungk

Peter Stephan Jungk wurde 1952 in Santa Monica/Kalifornien geboren. Er wuchs in Wien und Berlin auf und studierte von 1974 bis 1976 am "American Film Institute" in Los Angeles. Er schrieb Drehbücher, Hörspiele, Romane, eine Werfel-Biografie sowie Essays und Porträts für die FAZ. Jungk lebt heute als freier Schriftsteller in Paris.

Bücher von Peter Stephan Jungk

Jungk, Peter Stephan: Der König von Amerika. Roman

Cover: Der König von Amerika

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 360893202X, Gebunden, 243 Seiten, 19,17 EUR

Schon mit dreißig war er eine internationale Berühmtheit. Sein kleines Zeichenstudio war im Lauf der Jahre zu einer weltumspannenden Industrie geworden. Und als er 1966 starb, war er eine Legende, einer der letzten Groß-Moguln Hollywoods: Walt Disney. Doch war dieser Mann, dessen Filme auch heute noch jedes Kind kennt, eine zwar charismatische, doch ... mehr lesen
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Jungk, Peter Stephan: Die Reise über den Hudson. Roman

Cover: Die Reise über den Hudson

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3608934693, Gebunden, 220 Seiten, 19,50 EUR

Ein Mann, der mit seiner Mutter in den USA unterwegs ist, gerät auf einer Brücke über den Hudson in einen längeren Stau. Resigniert schaut der Sohn in die Schlucht hinunter - und erblickt unter der Brücke den riesenhaften Körper seines verstorbenen Vaters, kilometerweit ausgestreckt. Aufgrund dieser Vision beginnt er, ... mehr lesen
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Jungk, Peter Stephan: Das elektrische Herz. Roman

Cover: Das elektrische Herz

Zsolnay Verlag, Wien 2011, ISBN 3552055274, Gebunden, 192 Seiten, 18,90 EUR

Der ehemals erfolgreiche Dramatiker Max David Villanders kämpft seit seiner Jugend mit Herzproblemen. Als er neunzehn ist, wird das Loch zwischen den Vorhöfen erkannt und geschlossen. Jahre später muss er sich wieder einer Operation unterziehen. Das Herz gibt sich nicht mehr mit der Rolle des schweigenden treuen Dieners zufrieden und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen