Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Peter Rosei

Peter Rosei wurde 1946 in Wien geboren. Nach dem Jurastudium war er u.a. Sekretär des Malers Ernst Fuchs. Seit 1972 lebt er als freier Schriftsteller in Wien. Neben Erzählungen und Romanen schreibt Rosei auch Gedichte, Hörspiele, Dramen und Essays. Bekannt wurde er mit seinem Roman "Wer war Edgar Allan?" (1977), zuletzt erschienen "Kurzer Regentag" (Aufzeichnungen Deutsch-Japanisch, 1997), "Naturverstrickt" (Essays, 1998), "St. Petersburg. Paris. Tokyo ..." (Reisefeuilletons, 2000) und "Liebe und Tod" (Prosa, 2000).

Bücher von Peter Rosei

Rosei, Peter: St. Petersburg. Paris. Tokyo. Reisefeuilletons

Sonderzahl Verlag, Wien 2000, ISBN 3854491778, Gebunden, 126 Seiten, 12,78 EUR

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Rosei, Peter: Album von der traurigen und glücksstrahlenden Reise.

Cover: Album von der traurigen und glücksstrahlenden Reise

Droschl Verlag, Graz und Wien 2002, ISBN 3854206038, Broschiert, 156 Seiten, 12,00 EUR

Wenn Rosei in seinen Prosastücken - die Grenzen zum Essay sind fließend - von der Reise spricht, dann meint das einen existenziellen Zustand, eine Befindlichkeit, die mit Risiko, Veränderung, Neugier auf Unbekanntes und höchster Intensität zu tun hat. Reisen durch Russland, durch Transsilvanien, durch Kreta veranschaulichen ... mehr lesen
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Rosei, Peter: Wien Metropolis. Roman

Cover: Wien Metropolis

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3608935606, Gebunden, 254 Seiten, 18,50 EUR

Das Buch beginnt mit den ersten Kriegsheimkehrern nach 1945, mit Schwarzmarkt und verwegenen Existenzgründungen. Wir verfolgen das Leben der Freunde Alfred und Georg von ihren Kinderjahren in einer ärmlichen Klagenfurter Mietskaserne bis zum Studienbeginn in Wien. Leitomeritzky, ein Jude, der im Konzentrationslager war und sich nun zäh ... mehr lesen
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Rosei, Peter: Das große Töten. Roman

Cover: Das große Töten

Residenz Verlag, Wien 2009, ISBN 3701715300, Gebunden, 156 Seiten, 18,50 EUR

Eigentlich beginnt alles ganz harmlos. Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Paul Wukitsch ist mit einer Intelligenz ausgestattet, die ihresgleichen sucht. Seine Mutter ermöglicht ihm ein Theologiestudium, doch Pauls Skepsis dem System Kirche gegenüber hat einige Verstöße und schließlich seinen Ausschluss aus ... mehr lesen
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Rosei, Peter: Geld!. Roman

Cover: Geld!

Residenz Verlag, Salzburg 2011, ISBN 3701715718, Gebunden, 167 Seiten, 19,90 EUR

Der Kapitalismus ist ein weites Land Das Leben ist nur eine Chance, und Georg Asamer hat sie genützt: Er hat es zum Eigner einer höchst erfolgreichen Werbeagentur gebracht. Als er mit seinem Protege Andy Sykora einen Nachfolger installiert, muss er erkennen, dass er alt geworden ist die Geschäftsstrategien haben sich geändert. Auch ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen