Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Peter Paul Zahl

Peter-Paul Zahl, geboren 1944 in Freiburg/Breisgau, verlebte seine Kindheit in der DDR; seit 1953 im Rheinland. Als Kriegsdienstverweigerer ging er 1964 nach Berlin. 1965 erste öffentliche Lesung, seit 1966 Mitglied der Gruppe 61, 1967 Gründung eines kleinen Verlages. Engagement für die Außerparlamentarische Opposition. 1974 und 1976 wurde er aufgrund eines Schusswechsels mit der Polizei zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach seiner Haftentlassung 1982 Aufenthalte in Grenada, auf den Seychellen und in Italien. Seit 1985 lebt Peter Paul Zahl in Long Bay auf Jamaika. Er hat neun Kinder (darunter drei Stieftöchter) in fünf Ländern. Förderpreis für Literatur der Freien und Hansestadt Bremen 1980; Deutscher Krimipreis 1994; zahlreiche Romane, Gedichtbände, journalistische Veröffentlichungen.

Bücher von Peter Paul Zahl

Zahl, Peter Paul: Der Domraub. Ein Schelmenroman

Cover: Der Domraub

dtv, München 2002, ISBN 342324299X, Kartoniert, 329 Seiten, 15,00 EUR

Welcher echte Ganove würde nicht vom "Großen Coup" träumen? Der verhinderte Partisan und Kunststudent Vladimir Heiter hat kein gutes Leben gehabt. In Belgrad hat er Lebensmittelmarken geklaut und ist dafür auf Titos Gefängnisinsel Goli Otok fast zu Tode gequält worden, in der Schweiz hat er gesessen, weil er ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen