Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Peter O. Chotjewitz
Chotjewitz, Peter O.: Rom. Spaziergänge auf der Antike
Rotbuch Verlag, Hamburg 1999, ISBN 343453041X, Broschiert, 198 Seiten, 9,20 EUR
Auf den ausgetretenen Trampelpfaden hebt Peter O. Chotjewitz das hervor, was gerade nicht am Wegesrand und deshalb auch nicht in den Reiseführern steht: was bloß gewußt, imaginiert, gespürt werden kann, weil es sich unter Hügeln und Pflaster, hinter Mauern und in Löchern verbirgt. ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Als würdet ihr leben. Roman
Rotbuch Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3434530762, Gebunden, 260 Seiten, 20,35 EUR
Leonie, ein achtzehnjähriges Wunderkind, hat beschlossen, erst wieder richtig zu essen, wenn sie eine gute Tat verübt hat. Onkel Ali, den die Familie ausgestoßen hat, besorgt ihr die Waffe, und ein großes Familienfest scheint der richtige Rahmen für die gute Tat zu sein. So viele sympathische Menschen in einem Garten: Da sollte ein geeignetes Opfer ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Der Fall Hypatia. Eine Verfolgung

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002, ISBN 3434505121, Gebunden, 280 Seiten, 22,00 EUR
Peter O. Chotjewitz macht sich in Alexandria auf die Suche nach Spuren Hypatias: Sie war eine der gelehrten Frauen der Antike, Philosophin, Mathematikerin und Astronomin. - Ihre Schriften sind verloren gegangen, geblieben ist vor allem die Erinnerung an ihren Tod: Die Ermordung durch radikale Christen machte sie zur feministischen Vorbildfigur und zu ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Machiavellis letzter Brief. Historischer Roman

Europa Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3203760193, Gebunden, 448 Seiten, 22,90 EUR
Christian Weise, ein junger Philosoph und Dichter, reist 1664 im Auftrag des Herzogs August d.J. von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Sant' Andrea bei Florenz, um für die berühmte Wolfenbüttler Bibliothek der Herzöge den, wie es heißt, letzten Brief des großen Niccolo Machiavelli zu begutachten und zu erwerben. ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Urlaub auf dem Land. Erzählung

Verbrecher Verlag, Berlin 2004, ISBN 3935843356, Kartoniert, 123 Seiten, 12,00 EUR
In dieser Erzählung, Ende der Achtziger Jahre geschrieben, wird eine Journalistin während des Aufenthaltes in ihrer Provinzstadt in einen Mordfall verwickelt. Bei der Recherche merkt sie, wie die Vertreter von Polizei und Presse den Fall benutzen, um ihre eigene Karriere vorantreiben zu können. Die Provinz ist nicht schlechter als die ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Saumlos. Roman

Verbrecher Verlag, Berlin 2004, ISBN 3935843305, Unbekannt, 212 Seiten, 14,00 EUR
Am Anfang des Romans erwägt ein Mann mittleren Alters, in einem kleinen hessischen Dorf ein Haus zu kaufen. Was ihn zögern lässt, ist die Geschichte des Dorfes Saumlos, die er im Laufe des Sommers 1973 kennen lernt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Ort Saumlos eine jüdische Mehrheit, 1938 war Saumlos, wie alle deutschen Dörfer ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Alles über Leonardo aus Vinci. Nach bestem Gewissen erläutert und in feiner literarischer Manier präsentiert

Europa Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3203759756, Gebunden, 447 Seiten, 29,90 EUR
Mit vielen Zeichnungen und Bildern, Kindheitserinnerungen und Reisenotizen des Autors und etlichen autobiographischen Skizzen Leonardos. 'Alles über Leonardo' führt die Arbeitsfelder des ersten Universalgenies der Neuzeit zusammen, betrachtet auch die unbekannten Bildwerke, ist Biografie und Nachschlagewerk. Das Buch widmet sich auch ... mehr lesen
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Chotjewitz, Peter O.: Mein Freund Klaus. Roman

Verbrecher Verlag, Berlin 2007, ISBN 3935843895, Kartoniert, 576 Seiten, 22,00 EUR
Der Brisanz des Materials entspricht die Radikalität der literarischen Mittel. In diesem Roman liegen die Fakten auf dem Tisch. Stilsicher, kühn im Aufbau und dramaturgisch modern schreibt Chotjewitz über seinen Freund Klaus Croissant, der als Strafverteidiger schikaniert, als angeblicher Drahtzieher des internationalen Terrorismus verfolgt ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





