Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Peter Glotz
Glotz, Peter: Die beschleunigte Gesellschaft. Kulturkämpfe im digitalen Kapitalismus

Kindler Verlag, München 1999, ISBN 3463403633, gebunden, 288 Seiten, 22,96 EUR
Neue Technologien, Vernetzung, Flexibilisierung ? wir stehen vor einer radikalen Veränderung der Marktwirtschaft. Ungebremst und ungesteuert führt die durch die Digitalisierung angestoßene Entwicklung unweigerlich zu einer Spaltung der Gesellschaft: in eine Elite, die das hohe (Arbeits-)Tempo bereitwillig mitmacht, und in eine neue Unterschicht, ... mehr lesen
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Glotz, Peter: Ron Sommer. Der Weg der Telekom
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3455093329, Gebunden, 256 Seiten, 20,40 EUR
Ron Sommer, der "Erfinder" der Volksaktie, ist einer der auffallendsten Manager. Der Weg, den er als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom einschlug, ist ein Modellfall der "Neuen Ökonomie", in der Langsamkeit eine Todsünde ist. Peter Glotz beschreibt die Gesetze dieses Marktes und einen seiner mächtigsten Repräsentanten. ... mehr lesen
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Glotz, Peter: Von Analog nach Digital. Unsere Gesellschaft auf dem Weg zur digitalen Kultur

Huber Verlag, Frauenfeld 2001, ISBN 3719312402, Gebunden, 196 Seiten, 25,46 EUR
Glotz, Peter: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück

Ullstein Verlag, München 2003, ISBN 355007574X, Gebunden, 272 Seiten, 22,00 EUR
Der Publizist Peter Glotz, der 1945 selbst aus dem Sudentenland vertrieben wurde, erzählt am Beispiel Böhmens von der Vertreibung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Er schildert den Mechanismus der Verfeindung, die Entstehung des Nationalismus, der 1848 seinen Anfang nahm. Er zeigt, wie sich Tschechen und Deutsch-Böhmen im ... mehr lesen
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Glotz, Peter: Von Heimat zu Heimat. Erinnerungen eines Grenzgängers

Econ Verlag, München 2005, ISBN 3430132584, Gebunden, 328 Seiten, 24,90 EUR
Peter Glotz war ein Grenzgänger par excellence. Als Heimatvertriebener, der sich nie in das konservative Lager der Vertriebenen fügte, als Linker, der mit den Achtundsechzigern nur wenig anfangen konnte, aber auch als Wissenschaftler, Politiker und Publizist saß er oft zwischen allen Stühlen. In den 80er-Jahren galt er als ... mehr lesen
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Bertschi, Stefan (Hrsg.) / Glotz, Peter / Locke, Christopher: Daumenkultur. Das Mobiltelefon in der Gesellschaft

Transcript Verlag, Bielefeld 2006, ISBN 3899424735, Kartoniert, 350 Seiten, 27,80 EUR
Das Mobiltelefon hat in den letzten Jahren quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche an Bedeutung gewonnen. Sein Einfluss manifestiert sich etwa darin, wie sich Individuen zu ihren Umgebungen in Beziehung setzen: Die alltägliche Nutzung von mobilen Diensten der Text-, Sprach- und Bildübertragung lässt eine "Daumenkultur" ... mehr lesen
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Glotz, Peter: Gelebte Demokratie. Essays und Porträts aus drei Jahrzehnten

J. H. W. Dietz Nachf. Verlag, Bonn 2006, ISBN 3801203700, Kartoniert, 193 Seiten, 16,80 EUR
Herausgegeben von Annalisa Viviani und Wolfgang R. Langenbucher. Unter Mitwirkung von Felicitas Walch. Der vorliegende Band bietet eine repräsentative Auswahl der Essays und Porträts von Peter Glotz aus "Spiegel", "Zeit", "Woche" und "Rheinischem Merkur". Über drei Jahrzehnte lang mischte sich ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





