Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Paul Parin

Paul Parin, geboren 1916 in Polzela/Slowenien. Neurologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller. Privatpraxis als Psychoanalytiker in Zürich bis 1990. Mit seiner Frau, der Analytikerin Goldy Parin-Matthey, und dem Neurologen und Psychoanalytiker Fritz Morgenthaler unternahm Parin mehrere Forschungsreisen nach West-Afrika. 1992 erhielt er den Preis der Internationalen Erich-Fried Gesellschaft. 1997 den Sigmund Freud Preis der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 1999 den Internationalen Sigmund Freud Preis der Stadt Wien. Paul Parin ist Ehrendoktor der Universität Klagenfurt. Er lebt in Zürich.

Bücher von Paul Parin

Parin, Paul / Parin-Matthey, Goldy: Subjekt im Widerspruch.

Cover: Subjekt im Widerspruch

Psychosozial Verlag, Gießen 2000, ISBN 3898060330, Broschiert, 277 Seiten, 35,28 EUR

Mit "Subjekt im Widerspruch" ist der Widerspruch gegen die äußeren (und vielfach verinnerlichten) Verhältnisse, die gesellschaftlichen Strukturen, die politischen Zwänge, die alltäglichen Schnittmuster unseres Subjektseins gemeint. Auf sie fällt der analytische Blick - in einer Art Rückblende der ethnopsychoanalytischen Erfahrungen, die in fremden ... mehr lesen
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Parin, Paul: Der Traum von Segou. Neue Erzählungen

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001, ISBN 3434505075, Gebunden, 196 Seiten, 19,43 EUR

Wie in früheren Büchern verbindet Paul Parin erzählende und reflektierende Prosa, Essays, Parabeln und autobiografische Texte zu einer ganz eigenen literarischen Form: Geschichten, vorgetragen in einer trügerisch einfachen Sprache, deren Sog kein Leser so leicht widerstehen kann. Zugleich sind es nachdenkliche Texte, in denen Paul ... mehr lesen
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Hophan, Manu / Parin, Paul: Das Katzenkonzil.

Cover: Das Katzenkonzil

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002, ISBN 3434505334, Gebunden, 100 Seiten, 20,00 EUR

Drei Märchen hat Paul Parin über die Schönheit und Klugheit der Katzen geschrieben - ein Hommage an seine verstorbene Frau Goldy, die er "Katze" nannte. Manu Hophan hat die Texte mit 16 Tuschezeichnungen illustriert. ... mehr lesen
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Parin, Paul: Die Leidenschaft des Jägers. Erzählungen

Cover: Die Leidenschaft des Jägers

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2003, ISBN 343450561X, Gebunden, 200 Seiten, 19,90 EUR

Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust wann und wo und von wem immer gejagt wird. Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt. Und weil es sich um Leidenschaft, Gier, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen