Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Paul Nizon
Nizon, Paul: Die Erstausgaben der Gefühle. Journal 1961-1972

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413600, Gebunden, 248 Seiten, 19,90 EUR
Herausgegeben von Wend Kässens. Das Tagebuch aus den Jahren 1961 bis 1972 - der erste einer auf vier Bände angelegten Journalreihe - erzählt von den Versuchen Paul Nizons, sich gegen alle Widerstände seiner Identität als Schriftsteller zu vergewissern und diese Identität in der eigenen Existenz zu begründen. Vor dem ... mehr lesen
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Nizon, Paul: Das Drehbuch der Liebe. Journal 1973-1979

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518416391, Gebunden, 300 Seiten, 22,80 EUR
Herausgegeben von Wernd Kässens. Ein Mann in der Mitte des Lebens, Schriftsteller. Auf einer Lesereise, unterwegs durch fremde Länder, zieht er sich in einer dramatischen, ebenso ausweglos wie aussichtslos scheinenden Begegnung mit einer jungen Frau das zu, was er später eine "Liebesvergiftung" nennen wird. Nach dieser Begegnung ... mehr lesen
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Nizon, Paul: Das Fell der Forelle. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518417118, Gebunden, 128 Seiten, 16,80 EUR
Stolp ist ein Tagedieb, ein Sonderling und Daher-Schwadronierer, der sich in einem nicht endenden freien Fall befindet. Soeben hat er ein winziges Apartment in Paris geerbt, doch statt sich dieses Glücksfalls zu erfreuen, flieht er die Wohnung, sooft es nur geht, um nicht von der unerwartet ausbrechenden Verzweiflung verschlungen zu werden. ... mehr lesen
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Nizon, Paul: Die Republik Nizon. Eine Biographie in Gesprächen geführt mit Philippe Deriviere

Edition Selene, Wien 2005, ISBN 3852662680, Gebunden, 198 Seiten, 22,00 EUR
Die Gespräche führte der belgische Journalist Philippe Derivier. Aus dem Französischen von Erich Wolfgang Skawara. Paul Nizons Bücher handeln vom Kampf des Schriftstellers um den Roman, von totalem Einsatz, vollständiger Einsamkeit, vom Überdauern und Resistieren. Sie handeln von Körperlichkeit, Erotik, Passionen, ... mehr lesen
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Nizon, Paul: Die Zettel des Kuriers. Journal 1990-1999

Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 2008, ISBN 3518419722, Gebunden, 240 Seiten, 24,80 EUR
Herausgegeben von Wend Kässens. "Da sitzt einer beim Schreiben vor seiner Maschine und beginnt zu spielen. Das ist die Ausgangslage, das ist der Beginn. Der Beginn ist ohne Plan und ohne bestimmtes Wissen und Vorhaben. Ein Mensch, der anfängt zu sprechen oder zu murmeln und der sich im Grunde bekennen, das heißt seiner Existenz ... mehr lesen
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Nizon, Paul: Goya.

Insel Verlag, Berlin 2011, ISBN 3458193405, Gebunden, 78 Seiten, 12,90 EUR
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Es gibt Bilder, die nichts anderes als ein Ereignis sind Bilder, die beim Betrachter einen Sturz in die tiefste Erinnerung auslösen, die Erinnerung an den erschütternden Traum, den man hatte und eben verliert; Bilder, die einer Offenbarung gleichkommen, uns in einen Zustand der Beteiligung versetzen, der ... mehr lesen
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Nizon, Paul: Urkundenfälschung. Journal 2000 - 2010

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 351842260X, Gebunden, 375 Seiten, 25,95 EUR
1961, vor jetzt 50 Jahren, begann Paul Nizon, seine Journale zu führen. Täglich notiert er dort, was ihm wichtig ist, und hält so die Wahrnehmung auf sich und die Welt wach. Was als Alltagsprotokoll, Autobiografie und Werkstattbericht begann, hat sich längst zu etwas Eigenständigem ausgewachsen, zur anderen Seite von Paul Nizons ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





