Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Paul Morand

Paul Morand, 1888 in Paris geboren, wurde mit 24 Jahren Botschaftsattachee in London, mit 29 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman. Dem mondänen Leben verschrieben, arbeitete er während der deutschen Besatzung für die Vichy-Regierung, die ihn 1943 als Botschafter nach Bukarest sandte. Nach dem Krieg musste er demissionieren. Seine Kollaboration geriet schließlich in den Hintergrund und er wurde 1968 in die Academie francaise gewählt. Er starb 1976 in Paris.

Bücher von Paul Morand

Morand, Paul: Die Fusion. Roman

Cover: Die Fusion

Manholt Verlag, Bremen 2000, ISBN 3924903158, Gebunden, 160 Seiten, 18,41 EUR

Aus dem Französischen von Dirk Hemjeoltmanns. Dieser Roman aus dem Jahr 1924 ist ein springlebendiger aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg. Lewis ist ein liebenswerter, wenngleich skrupelloser Senkrechtstarter in der Pariser Finanzwelt, ein Sammler von Geldmacht und Frauen. Nachdem er sich mit entsprechenden Methoden an die Spitze einer Art Investmentbank ... mehr lesen
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Morand, Paul: Die Besessene. Roman

Cover: Die Besessene

Manholt Verlag, Bremen 2002, ISBN 3924903093, Gebunden, 104 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Französisschen von Dirk Hemjeoltmanns. Eine Zwischenlandung an der nordafrikanischen Küste. Dreißig Jahre zuvor - kurz nach dem 1. Weltkrieg - hatte sich der Ich-Erzähler geschworen, nie wieder an diesen Ort zurückzukehren, wo er seine Jugend gelassen, die schlimmsten Jahre seines Lebens erlitten hatte. In einer rasanten ... mehr lesen
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Chanel, Coco / Morand, Paul: Die Kunst, Chanel zu sein. Gespräche mit Coco Chanel

Cover: Die Kunst, Chanel zu sein

Schirmer und Mosel Verlag, München 2003, ISBN 3829601107, Gebunden, 215 Seiten, 12,80 EUR

Die französische Modeschöpferin und Unternehmerin Coco Chanel (1883 - 1971) zählt zu den großen weiblichen Kultfiguren des 20. Jahrhunderts. Da Coco Chanel und Paul Morand (1888 - 1976 ) seit 1914 eng befreundet waren, gelang es dem Schriftsteller mit diesem Buch, Chanels Erinnerungen eine sehr persönliche, humor- und kraftvolle ... mehr lesen
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Morand, Paul: Aufzeichnungen eines notorischen Schwimmers.

Cover: Aufzeichnungen eines notorischen Schwimmers

Marebuchverlag, Hamburg 2005, ISBN 3936384207, Gebunden, 192 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Französischen von Jürgen Ritte. Paul Morand, Diplomat und Kosmopolit, war ein notorischer Schwimmer, den es sein Leben lang zu jeder Jahreszeit an die Küste zog. Doch seine "Aufzeichnungen" sind weit mehr als Zeugnis seiner Leidenschaft; sie sind das Porträt einer versunkenen Welt, die der schreiblustige Lebemann ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen