Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Paul Lendvai
Lendvai, Paul: Die Ungarn. Sieger in Niederlagen

C. Bertelsmann Verlag, München 1999, ISBN 3570002187, gebunden, 603 Seiten, 25,51 EUR
Paul Lendvai, ausgewiesener Osteuropa-Experte, ist Ungar von Geburt und Temperament. An der Schwelle zum 21. Jahrhundert wirft er den Blick zurück auf ein Jahrtausend ungarischer Geschichte. Eine Geschichte von Unterwerfung, Rebellion, von Teilung, verlorenen Kriegen, Eroberungen und Freiheitskämpfen. Selbst der Sowjetherrschaft hat dieses eigenwillige ... mehr lesen
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Lendvai, Paul: Reflexionen eines kritischen Europäers.

Kremayr und Scheriau Verlag, Wien 2005, ISBN 3218007585, Gebunden, 221 Seiten, 22,00 EUR
Paul Lendvai analysiert die Entwicklungen in Europa vor dem Hintergrund der Öffnung des Ostens und der Ereignisse seit dem 11. September 2001. Die Themen reichen von den turbulenten Entwicklungen am Balkan und in Russland bis zum neuen und alten Antisemitismus und den vielfältigen Formen des Nationalismus, von der europäischen Integration ... mehr lesen
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Lendvai, Paul: Der Ungarnaufstand 1956. Eine Revolution und ihre Folgen

C. Bertelsmann Verlag, München 2006, ISBN 3570005798, Gebunden, 318 Seiten, 22,95 EUR
Ausgehend von den eigenen Erlebnissen, ergänzt durch Berichte Überlebender, Aussagen in Geheimprozessen und anhand von Protokollen aus Partei und Regierung rekonstruiert Lendvai den Aufstand, der am 23. Oktober 1956 wie ein politisches Naturereignis das Land erfasste und das System von sowjetischer Fremdherrschaft und ungarischen Helfershelfern ... mehr lesen
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Lendvai, Paul: Mein Österreich. 50 Jahre hinter den Kulissen der Macht

Ecowin Verlag, Salzburg 2007, ISBN 3902404469, Gebunden, 328 Seiten, 23,60 EUR
Ein persönlicher Bericht: über die Komplexe und Ängste der Österreicher, das Zerrbild und die Mythen der Zweiten Republik, den Aufstieg und Fall ihrer prägenden Persönlichkeiten, das Erlebte im "guten Österreich" und die einzigartige Erfolgsbilanz eines halben Jahrhunderts. Im Spiegel der Begegnungen mit ... mehr lesen
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Lendvai, Paul: Mein verspieltes Land. Ungarn im Umbruch

Ecowin Verlag, Salzburg 2010, ISBN 3902404949, Gebunden, 272 Seiten, 23,60 EUR
Zwanzig Jahre nach der Wende erlebt Europa einen dramatischen Szenenwechsel in Ungarn. Zum ersten Mal wird das Land mit einer Zweidrittelmehrheit von einer national-rechtskonservativen Partei regiert. Die Rechtsradikalen stiegen zur drittstärksten Kraft im Parlament auf. Die Sozialisten haben die Hälfte ihrer Wähler verloren. Wie konnte ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Ungesetzliche Liaison
25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





