Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 11.48 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Paolo Flores d´Arcais

Paolo Flores D'Arcais wurde 1944 in Cervignano del Friuli, Italien, geboren. Er promovierte über Adam Smith und Karl Marx und forscht heute an der philosophischen Fakultät der La Sapienza Universität in Rom. Er ist Herausgeber der Zeitschrift MicroMega und war auch für verschiedene Zeitungen, darunter für El Pais und die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig. Auf Deutsch erschien von ihm unter anderem "Die Linke und das Individuum" (1997).

Bücher von Paolo Flores d´Arcais

Flores d´Arcais, Paolo: Die Demokratie beim Wort nehmen. Der Souverän und der Dissident

Cover: Die Demokratie beim Wort nehmen

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2004, ISBN 3803124964, Kartoniert, 144 Seiten, 10,90 EUR

Die Demokratie auf dem Prüfstand: Warum erkennt sich der Bürger in seinen parlamentarischen Vertretern nicht wieder? George W. Bush und der Irak-Krieg: Wollen wir, dass Politiker lügen? Wie steht es um die Pressefreiheit und um eine unabhängige Justiz? Fragen, Polemiken und Anregungen ... mehr lesen
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Flores d´Arcais, Paolo / Ratzinger, Joseph: Gibt es Gott?. Wahrheit, Glaube, Atheismus

Cover: Gibt es Gott?

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803125316, Kartoniert, 106 Seiten, 9,90 EUR

Ein Dialog zwischen linken und christlichen Positionen, in dem auch brisante Themen wie Abtreibung oder das Verhältnis der Kirche zu Pinochet und Darwin ausführlich behandelt werden. "Am Beginn des dritten christlichen Jahrtausends befindet sich das Christentum gerade im Raum seiner ursprünglichen Ausdehnung, in Europa, in ... mehr lesen
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Flores d´Arcais, Paolo: Die Linke und das Individuum. Ein politisches Pamphlet

Cover: Die Linke und das Individuum

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2009, ISBN 380312283X, Kartoniert, 112 Seiten, 9,90 EUR

Warum sich die Linke nicht an der Zerstörung des Individuums durch die moderne Gesellschaft beteiligen darf. Warum wir nicht zulassen dürfen, dass die Demokratie von der verbreiteten Entpolitisierung und Verantwortungslosigkeit ausgehöhlt wird und sich der Einzelne auf Surrogate wie "Multikulturalismus" und "political correctness" ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen