Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Otto Gerhard Oexle

Otto Gerhard Oexle ist Direktor am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen und Honorarprofessor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen.

Bücher von Otto Gerhard Oexle

Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Das Problem der Problemgeschichte 1880-1932.

Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3892444374, Broschiert, 179 Seiten, 14,32 EUR

Mit Beiträgen von Michael Hänel, Johannes Heinßen, Reinhard Laube und Otto Gerhard Oexle. Die Genese und Bedeutung der Einsicht, dass Wissenschaften nicht durch vermeintliche Sachzusammenhänge konstitutiv geprägt werden, sind Thema in diesem Band. Max Weber brachte 1904 diese Vorstellung für die Kulturwissenschaften paradigmatisch auf eine Formel: ... mehr lesen
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Nowak, Kurt / Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Adolf von Harnack (1851-1930). Theologe, Historiker, Wissenschaftspolitiker

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3525354770, Gebunden, 440 Seiten, 47,04 EUR

Adolf von Harnack war ein herausragender Repräsentant der deutschen Wissenschaft im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Seine Wirkung ging weit über sein Fach, die protestantische Theologie, hinaus und bezog sich auch auf die Wissenschaftspolitik. Als Theologe vertrat Harnack eine historisierende Deutung des Christentums, was ihm den Widerstand ... mehr lesen
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Monnet, Pierre (Hrsg.) / Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Stadt und Recht im Mittelalter.

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3525351704, Gebunden, 479 Seiten, 66,00 EUR

Dieser Band vereinigt Beiträge von französischen und deutschen Historikern und Rechtshistorikern. Sie erörtern in einer vergleichenden Perspektive die Genese und Funktionen von Recht sowie die Bedingung von Recht im kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld der spätmittelalterlichen Stadt. ... mehr lesen
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Lehmann, Hartmut / Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften. Band 1: Fächer - Milieus - Karrieren

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3525351984, Gebunden, 683 Seiten, 92,00 EUR

Mit dem 42. Deutschen Historikertag im September 1998 in Frankfurt begann eine großes Aufsehen erregende Debatte über das Verhalten von Wissenschaftlern, insbesondere Historikern, im Dritten Reich. Diese Debatte hat in den letzten Jahre außerordentlich viel Neues zutage gefördert. Das Max-Planck-Institut für Geschichte dokumentiert ... mehr lesen
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Lehmann, Hartmut (Hrsg.) / Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften. Band 2: Leitbegriffe - Deutungsmuster - Paradigmenkämpfe. Erfahrungen und Transformationen im Exil

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3525358628, Gebunden, 549 Seiten, 74,00 EUR

Tagungsband. Herausgegeben von Hartmut Lehmann und Otto G. Oexle unter Mitwirkung von Michael Matthiesen und Martial Staub. Mit 18 Abbildungen. Im Frühjahr 2004 erschien der erste Band dieser Dokumentation zu Vernetzungen und Verflechtungen der Kulturwissenschaften mit dem Nationalsozialismus. Der zweite, abschließende Band befasst sich mit ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen