Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Oswald Wiener

Oswald Wiener wurde am 5. Oktober 1935 in Wien geboren. Er studierte Jura, Musikwissenschaft, afrikanische Sprachen und Mathematik und arbeitete als Jazztrompeter und stieß 1954 zur "Wiener Gruppe", der er bis 1959 angehörte. In seinem Hauptwerk "Die Verbesserung von Mitteleuropa" verknüpfte er literarische Experimente eng mit kybernetischen Ansätzen.

Bücher von Oswald Wiener

Helmut Schoener / Oswald Wiener: Team of Jeremy Roht. Animal Music/Tiermusik. 1 Audio-CD

Bestellen bei buecher.deCover: Helmut Schoener / Oswald Wiener: Team of Jeremy Roht. Animal Music/Tiermusik. 1 Audio-CD

Suppose Verlag, Köln 2003, ISBN 3932513258, CD, 16,80 EUR

Eine CD, Laufzeit 50 Minuten. Gibt es über den blinden Trieb von Hunger, Angst und Fortpflanzung hinaus eine Lust des Animalischen am eigenen Laut? Ein Lautwerden im Dienst des Ästhetischen? Hört man Oswald Wieners Feldaufnahmen der nächtlichen Klagegesänge kanadischer Schlittenhunde, dann scheinen solche Fragen nicht so abseitig ... mehr lesen

Oswald Wiener: Bouvard und Pecuchet im Reich der Sinne. Eine Tischrede

Bestellen bei buecher.de

Gachnang und Springer Verlag, Berlin - Bern 1998, ISBN 3906127567, Broschiert, 56 Seiten, 12,00 EUR

Oswald Wiener, legendäres Mitglied der "Wiener Gruppe", bekannt durch seinen Roman "Die Verbesserung von Mitteleuropa", hielt am 27. Juni 1998 zur Eröffnung der Sommerakademie im Bregenzerwald, eine fintenreiche Tischrede: Bouvard & Pecuchet, in Anspielung an das geplante, aber nicht mehr realisierte 11. Kapitel des Romanfragments von ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Irgendwie elegant

23.04.2014: Auch wenn Michael Ballhaus in seiner Autobiografie mit schmuddeligen Details geizt, hat die SZ "Bilder im Kopf" mit Gewinn gelesen. Die FAZ verfolgt fasziniert, wie Karl Ove Knausgård banale Erinnerung in soghafte Sprache verwandelt. Allerfeinstes Wortkino sieht die FR in Martin Lechners Debütroman "Kleine Kassa". Und die NZZ empfiehlt Robert Spaemanns "Meditationen eines Christen". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Kulturelle Heimsuchung

10.03.2014: Jonathan Lethem führt uns in den Garten der Dissidenten, Alfonsina Storni führt uns in das Großstadtleben von Buenos Aires in den Dreißigern. Tom Reiss erzählt die Geschichte des wahren Grafen von Monte Christo. Jaron Lanier macht Umverteilungsvorschläge für die Profite aus dem Digitalen. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Und ein volles Glas auf dem Schrank beobachtet uns

25.03.2014: Im Nürnberger Poetenladen gibt es die Rubrik "Stele", erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem Leben schied. Mehr lesen

Zwischen Schweigen und Schreiben

26.02.2014: Es gibt eine Theorie, die besagt: Wir leben nicht sehr viel. Die meiste Zeit erinnern oder hoffen wir. Der Dichter Andreas Altmann verwendet in "Die lichten lieder der bäume liegen im gras und scheinen nur so" als Erzählzeit die Gegenwart und setzt seine Erinnerungen der Gegenwart des Gedichtes aus. Mehr lesen