Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Oswald Metzger

Oswald Metzger, geboren 1954 in Grabs/Kanton St. Gallen, wuchs im schwäbischen Bad Schussenried auf, wo er noch heute lebt. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Tübingen. Von 1974 bis 1979 gehörte er der SPD an und wurde 1987 Mitglied der Grünen. Kommunalpolitische Erfahrungen sammelte er im Gemeinderat seiner Heimatstadt und im Kreistag Biberach. Von 1994 - 2002 profilierte er sich auf Bundesebene als haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion und war Obmann im Finanzausschuss. Als Metzger wegen innerparteilicher Auseinandersetzungen 2002 in einer Kampfabstimmung um den 6. Platz der Baden-Württembergischen Landesliste gegen Cem Özdemir unterlag, verzichtete er auf eine weitere Kandidatur für den Bundestag.

Bücher von Oswald Metzger

Metzger, Oswald: Einspruch!. Wider den organisierten Staatsbankrott

Cover: Einspruch!

Riemann Verlag, München 2003, ISBN 3570500470, Gebunden, 256 Seiten, 19,00 EUR

Querulant oder Querdenker? Bei allem Widerspruch zum Wohlfahrtsstaat bietet Oswald Metzger logische, aber nicht ganz schmerzfreie Lösungswege aus der Misere an: Eine sinnvolle Umverteilung der Gelder, die Neustrukturierung von Kündigungsschutz, Arbeitslosen- und Sozialhilfe, die Abschaffung der verbeamteten Altersversorgung, mehr private Einsatzbereitschaft ... mehr lesen
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Metzger, Oswald: Die verlogene Gesellschaft.

Cover: Die verlogene Gesellschaft

Rowohlt Verlag, Berlin 2009, ISBN 3871346241, Gebunden, 256 Seiten, 16,90 EUR

Immer, wenn Wahlen bevorstehen, folgt der gleiche Reflex: Die Parteien versprechen das Blaue vom Himmel, und die Menschen wollen es glauben. Dies hat in Deutschland System, und es führt nicht nur dazu, dass keine echten Reformen mehr möglich sind: Die Demokratie droht sich selbst zu zerstören. Politiker sind allzu oft von Eigennutz getrieben ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen