Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Oskar Negt
Negt, Oskar: Achtundsechzig. Politische Intellektuelle und die Macht

Steidl Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3882432993, Taschenbuch, 416 Seiten, 12,27 EUR
Negt, Oskar: Arbeit und menschliche Würde.

Steidl Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3882437863, Gebunden, 752 Seiten, 29,65 EUR
"Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt, ein Anschlag auf die körperliche und seelisch- geistige Integrität der davon betroffenen Menschen. Das Ringen um eine zukunftsfähige Arbeitsgesellschaft ist deshalb keine bloß akademische Auseinandersetzung, sondern ein Kampf um Herrschaftsinteressen, um die Zukunft der Demokratie." ... mehr lesen
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Kluge, Alexander / Negt, Oskar: Der unterschätzte Mensch. Gemeinsame Philosophie in zwei Bänden
Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3861504278, , 2264 Seiten, 50,00 EUR
Mit über 500 Fotos und Zeichnungen. Der erste Band enthält 1. Suchbegriffe (Erstausgabe). 26 erstmalig als Buch publizierte Gespräche. Alexander Kluge diskutiert mit Oskar Negt, was unmittelbar und aktuell, jetzt am Beginn des 21. Jahrhunderts, interessiert. Außerdem: "Öffentlichkeit und Erfahrung", der seit 10 Jahren vergriffene ... mehr lesen
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Negt, Oskar: Wozu noch Gewerkschaften?. Eine Streitschrift

Steidl Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3865210538, Gebunden, 175 Seiten, 14,00 EUR
Warum für die 35-Stunden-Woche streiken, wenn Wirtschaft und Politik längere und flexiblere Arbeitszeiten als Allheilmittel preisen? Wieso den Flächentarif verteidigen, wenn Einzellösungen gefragt sind? Wozu noch Gewerkschaften, wenn es immer weniger Arbeiter und Gewerkschafter gibt? Statt gesellschaftliche Reformen mit voranzutreiben, ... mehr lesen
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Negt, Oskar: Die Faust-Karriere. Vom verzweifelten Intellektuellen zum gescheiterten Unternehmer

Steidl Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3865211887, Gebunden, 304 Seiten, 16,80 EUR
Als zerrissener Denker und gewissenlos Liebender ist Goethes Faust ein Begriff. Doch nur wenigen ist bewußt, welche vielfältigen Rollen der Gelehrte im zweiten Teil der Tragödie ausprobiert. In seiner Karriere vom Poeten über den Staatsmann und Feldherrn bis hin zum kapitalistischen Großunternehmer durchschreiten Faust ... mehr lesen
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Negt, Oskar: Der politische Mensch. Demokratie als Lebensform

Steidl Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3865215610, Gebunden, 585 Seiten, 29,00 EUR
Menschen werden nicht als politisches Wesen geboren, aber sie leben immer in politisch bestimmten Räumen. Deshalb ist politisches Urteilsvermögen eine Voraussetzung jeder humanen Gesellschaft. Was aber gibt den Ausschlag für politische Entscheidungen jedes einzelnen - ist es der Charakter, das Wissen, die Erfahrung? Oskar Negt zieht in ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





