Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Oskar Negt

Oskar Negt, geboren 1934, studierte Rechtswissenschaft, Philosophie und Soziologie, vor allem bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, und war Assistent bei Jürgen Habermas. Seit 1970 ist er Professor für Sozialwissenschaften an der Universität Hannover.

Bücher von Oskar Negt

Negt, Oskar: Achtundsechzig. Politische Intellektuelle und die Macht

Cover: Achtundsechzig

Steidl Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3882432993, Taschenbuch, 416 Seiten, 12,27 EUR

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Negt, Oskar: Arbeit und menschliche Würde.

Cover: Arbeit und menschliche Würde

Steidl Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3882437863, Gebunden, 752 Seiten, 29,65 EUR

"Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt, ein Anschlag auf die körperliche und seelisch- geistige Integrität der davon betroffenen Menschen. Das Ringen um eine zukunftsfähige Arbeitsgesellschaft ist deshalb keine bloß akademische Auseinandersetzung, sondern ein Kampf um Herrschaftsinteressen, um die Zukunft der Demokratie." ... mehr lesen
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Kluge, Alexander / Negt, Oskar: Der unterschätzte Mensch. Gemeinsame Philosophie in zwei Bänden

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3861504278,                          , 2264 Seiten, 50,00 EUR

Mit über 500 Fotos und Zeichnungen. Der erste Band enthält 1. Suchbegriffe (Erstausgabe). 26 erstmalig als Buch publizierte Gespräche. Alexander Kluge diskutiert mit Oskar Negt, was unmittelbar und aktuell, jetzt am Beginn des 21. Jahrhunderts, interessiert. Außerdem: "Öffentlichkeit und Erfahrung", der seit 10 Jahren vergriffene ... mehr lesen
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Negt, Oskar: Wozu noch Gewerkschaften?. Eine Streitschrift

Cover: Wozu noch Gewerkschaften?

Steidl Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3865210538, Gebunden, 175 Seiten, 14,00 EUR

Warum für die 35-Stunden-Woche streiken, wenn Wirtschaft und Politik längere und flexiblere Arbeitszeiten als Allheilmittel preisen? Wieso den Flächentarif verteidigen, wenn Einzellösungen gefragt sind? Wozu noch Gewerkschaften, wenn es immer weniger Arbeiter und Gewerkschafter gibt? Statt gesellschaftliche Reformen mit voranzutreiben, ... mehr lesen
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Negt, Oskar: Die Faust-Karriere. Vom verzweifelten Intellektuellen zum gescheiterten Unternehmer

Cover: Die Faust-Karriere

Steidl Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3865211887, Gebunden, 304 Seiten, 16,80 EUR

Als zerrissener Denker und gewissenlos Liebender ist Goethes Faust ein Begriff. Doch nur wenigen ist bewußt, welche vielfältigen Rollen der Gelehrte im zweiten Teil der Tragödie ausprobiert. In seiner Karriere vom Poeten über den Staatsmann und Feldherrn bis hin zum kapitalistischen Großunternehmer durchschreiten Faust ... mehr lesen
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Negt, Oskar: Der politische Mensch. Demokratie als Lebensform

Cover: Der politische Mensch

Steidl Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3865215610, Gebunden, 585 Seiten, 29,00 EUR

Menschen werden nicht als politisches Wesen geboren, aber sie leben immer in politisch bestimmten Räumen. Deshalb ist politisches Urteilsvermögen eine Voraussetzung jeder humanen Gesellschaft. Was aber gibt den Ausschlag für politische Entscheidungen jedes einzelnen - ist es der Charakter, das Wissen, die Erfahrung? Oskar Negt zieht in ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen