Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Oscar Peer
Peer, Oscar: Akkord. Il retuorn.

Limmat Verlag, Zürich 2005, ISBN 3857914866, Gebunden, 240 Seiten, 22,00 EUR
Rätoromanisch-Deutsch. Mit einem Nachwort von Mevina Puorger. Nach einer Gefängnisstrafe kehrt Simon in sein Dorf zurück; es ist Abend, über den Häusern kalte Schatten, hinter den beleuchteten Fenstern die Dörfler an der Wärme. Simon tritt seine zweite, diesmal lebenslange Strafe an, ein Geächteter am Rande seiner ... mehr lesen
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Peer, Oscar: Das Raunen des Flusses. Roman

Limmat Verlag, Zürich 2007, ISBN 3857915412, Gebunden, 304 Seiten, 23,50 EUR
Der Erzähler kehrt im Herbst seines Lebens zurück zum verlassenen Haus am Inn, an die Orte seiner Kindheit im Unterengadin. Er findet Spuren und Erinnerungen an Menschen, an Landschaften und Gerüche. Das tägliche Leben taucht vor ihm auf, die Schule, Streit und Versöhnungen. Wichtige Menschen sind wieder da, der Vater, Eisenbahner ... mehr lesen
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Peer, Oscar: Das alte Haus. La chasa veglia. Erzählung. Deutsch - Rätoromanisch

Limmat Verlag, Zürich 2010, ISBN 3857915994, Gebunden, 240 Seiten, 22,80 EUR
Gisep Fluri versinkt in Melancholie, nachdem sein leichtsinniger Sohn Domenic nach einem Streit spurlos verschwindet und kurz darauf seine Frau stirbt. Abends sitzt er im Gasthaus und trinkt Cognac, den er sich gar nicht leisten kann. Lemm, der Wirt und Gemeindepräsident schreibt an. Als Gisep Fluri stirbt, hinterlässt er seinem Sohn Chasper ... mehr lesen
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Peer, Oscar: Die Unschuldigen. Kurzgeschichten

Desertina Verlag, Chur 2011, ISBN 3856374124, Gebunden, 256 Seiten, 16,00 EUR
Oscar Peer publiziert sowohl deutsch wie romanisch. Die vorliegenden sieben Geschichten sind über einen längeren Zeitraum entstanden und werden erstmals in deutscher Sprache unter dem Titel "Die Unschuldigen" publiziert. Auch wenn die Variationen - wie er sie nennt - vordergründig nichts miteinander zu tun haben, gibt es eine Klammer. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
Die fast 90-jährige Ilse Helbich gewährt in ihrem neuen Buch einerseits Einblicke in die Werkstatt der Schriftstellerin, ...
Monika Rinck: Honigprotokolle
Mit Illustrationen von Andreas Töpfer. Im ursprünglichen Wortsinn des Protokolls gibt es einen klebrigen Kern: ...
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Ungesetzliche Liaison
25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





