Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Oliver Tolmein
Tolmein, Oliver: Selbstbestimmungsrecht und Einwilligungsfähigkeit. Der Abbruch der künstlichen Ernährung bei Patienten im vegetative state in rechtsvergleichender Sicht: Der Kemptener Fall und die Verfahren Cruzan und Bland. Dissertation

Mabuse Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3935964730, Broschiert, 312 Seiten, 32,00 EUR
In der aktuellen Debatte um Sterbehilfe und Patientenautonomie am Lebensende wird betont, dass das Selbstbestimmungsrecht der Patienten gestärkt werden müsse. Der Autor zeigt am Beispiel der Wachkoma-Patienten, dass dieser Ansatz zu kurz greift, weil immer noch diskriminierende Vorstellungen über Behinderung die Debatte über den ... mehr lesen
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Tolmein, Oliver: Keiner stirbt für sich allein. Sterbehilfe, Pflegenotstand und das Recht auf Selbstbestimmung

C. Bertelsmann Verlag, München 2006, ISBN 3570008975, Kartoniert, 256 Seiten, 14,95 EUR
Die hochemotionale Diskussion um Sterbehilfe ist viel zu oft nur ein Plädoyer für den schnellen Tod. Mit dieser provokanten These weist Oliver Tolmein der Debatte um ein selbstbestimmtes Sterben eine neue Richtung: Ein würdevoller Tod ist nur möglich, wenn die Verhältnisse im Leben würdevoll sind - das gilt besonders ... mehr lesen
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Tolmein, Oliver (Hrsg.): Besonderes Kennzeichen: D. Wahre Deutsche, Staatsbürger 2. Klasse und die unsichtbaren Dritten

Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3930786338, Kartoniert, 162 Seiten, 11,66 EUR
Deutsche Leitkultur, Verfassungspatriotismus, Nationalstolz: Seit dem Historikerstreit der achtziger Jahre werden in Deutschland immer wieder Diskussionen über das Selbstverständnis der Nation geführt. Dieses Buch untersucht am Beispiel der Leitkultur-Debatte, welche materiellen Voraussetzungen diesen Diskussionen zu Grunde liegen und welche praktisch-politischen ... mehr lesen
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Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Monika Rinck: Honigprotokolle
Mit Illustrationen von Andreas Töpfer. Im ursprünglichen Wortsinn des Protokolls gibt es einen klebrigen Kern: ...
Archiv: Bücherschauen
Ungesetzliche Liaison
25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





