Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Oleg Jurjew
Jurjew, Oleg: Halbinsel Judatin. Roman
Volk und Welt Verlag, Berlin 1999, ISBN 3353011285, gebunden, 359 Seiten, 19,43 EUR
Aus dem Russischen von Elke Erb und Sergej Gladkich. In diesem Roman prallen zwei höchst unterschiedliche Lebensauffassungen aufeinander: die urtümlich-archaische Weltsicht russischer Kryptojuden, deren Bräuche und geheimnisvole Codes Jahrhunderte überdauert haben, und der witzig-absurde Sowjetalltag der achtziger Jahre. ... mehr lesen
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Jurjew, Oleg: Spaziergänge unter dem Hohlmond. Kleiner kaleidoskopischer Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518122401, Taschenbuch, 133 Seiten, 8,50 EUR
Aus dem Russischen von Birgit Veit. In 24 erzählerischen Miniaturen fängt Oleg Jurjew die Atmosphäre der sowjetischen Endzeit ein. Die Kulissen, aus denen sein Erzähler hervortritt, gleichen denen der k. u. k.-Epoche. Der Zerfall eines großen Reiches ist überall zu ahnen: in den modrigen Petersburger Hinterhöfen, ... mehr lesen
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Jurjew, Oleg: Der neue Golem oder Der Krieg der Kinder. Roman in fünf Satiren

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414798, Gebunden, 277 Seiten, 22,00 EUR
Aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova. Schauplatz des Romans ist die fiktive Kleinstadt Judenschlucht an der deutsch-tschechischen Grenze zu Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der aus Petersburg stammende Erzähler verkleidet sich als Frau, um (via Frauenquote) in den Genuss eines Stipendiums im "Kulturbunker" zu kommen, ... mehr lesen
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Jurjew, Oleg: Die russische Fracht. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518420763, Gebunden, 220 Seiten, 22,80 EUR
Aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova. Vor Kriminellen, die ihm nach dem Leben trachten, flieht Weniamin Jasytschnik im Petersburger Hafen auf ein ukrainisches Frachtschiff. Ein Gespensterschiff, wie sich herausstellt, das u. a. Weniamins buntgescheckte Vergangenheit in Gestalt äußerst lebendiger Leichen an Bord hat. Mit von ... mehr lesen
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Ungesetzliche Liaison
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





