Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

O.P. Zier

O. P. Zier, geboren 1954, wuchs in Lend/ Pzg. auf. Mit 17 Jahren erste Veröffentlichungen in der Zeitschrift "manuskripte" des Forum Stadtpark, Graz. Nach brotberuflichen Tätigkeiten arbeitet er seit Mitte 1979 als freier Schriftsteller. Neben der Mitarbeit an verschiedenen Hörfunksendungen, Verfasser von Liedtexten u. ä. m. Essays, Kommentare, Fotos u. a. in der Zeit, Profil, Wiener Zeitung, der Presse und den Salzburger Nachrichten. Diverse Beiträge in Anthologien und Sammelbänden. Daneben Redakteurstätigkeit und zahlreiche Lesungen und Vorträge im In- und Ausland.

Bücher von O.P. Zier

Zier, O.P.: Sturmfrei. Roman

Cover: Sturmfrei

Otto Müller Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3701310270, Gebunden, 564 Seiten, 29,04 EUR

Meng ist der einzige Industieort inmitten eines von Landwirtschaft und Tourismus geprägten Gebirstals. Wir schreiben die siebziger Jahre, doch in der Aluminiumfabrik des Ortes ist zumindest hierarchisch noch alles um Jahrzehnte zurück. So übrigens auch das rigid-verlogene Amtsverständnis des frömmelnden Personalabteilungsleiters, der Werkswohnungen ... mehr lesen
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Zier, O.P.: Tote Saison. Roman

Cover: Tote Saison

Residenz Verlag, St. Pölten 2008, ISBN 3701714851, Gebunden, 411 Seiten, 21,90 EUR

Barbara Lochner ist tot, aber wer ist ihr Mörder? Alles spricht gegen Werner Burger, den Erzähler außer die Figuren seines Romans, die nach und nach freimütig gestehen, sie würden Barbara Lochner am liebsten umbringen. Doch zur Tatzeit wartet nur er am Tatort, um sie mit den verbrecherischen Umtrieben einer von der Politik ... mehr lesen
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Zier, O.P.: Schonzeit. Roman

Cover: Schonzeit

Otto Müller Verlag, Salzburg 2007, ISBN 3701309256, Gebunden, 280 Seiten, 22,00 EUR

Ein Liebesroman aus der Wolfszeit dieses Jahrhunderts - über die Emanzipation zweier Menschen aus der Unfreiheit und Gewalt auf den Bauernhöfen der Zwischenkriegszeit. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen