Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Norbert Miller
Miller, Norbert / Saar, Ferdinand von: Schloss Kostenitz. da capo Essay

Mayer Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3932386213, Gebunden, 160 Seiten, 17,80 EUR
1 Abbildung. Herausgegeben von Inge Thöns. Ein Jahrhundert liegt zwischen dem Essay "Camera Obscura", mit dem Norbert Miller die Fin de Siecle-Erzählkunst Ferdinand von Saars wieder heranholt, und dessen Arbeit an der meisterlichsten seiner Novellen. Miller führt geistreich, enthusiasmiert und mitunter ironisch amüsiert ... mehr lesen
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Miller, Norbert: Der Wanderer. Goethe in Italien

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446198768, Gebunden, 731 Seiten, 50,00 EUR
Literaturverzeichnis und Register von Constanze Baum. Seit Generationen lesen wir Goethes "Italienische Reise" als das größte Reisebuch, als eine der bedeutendsten Autobiografien. In Norbert Miller hat das Werk nun selbst einen Biografen gefunden. In großem erzählerischen Bogen schildert er die Reise und bietet dem Leser ... mehr lesen
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Miller, Norbert: Von Nachtstücken und anderen erzählten Bildern.

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446201548, Broschiert, 264 Seiten, 17,90 EUR
Nicht erst im Fernseh- und Computerzeitalter verschwimmen die Grenzen zwischen der künstlichen und der "natürlichen" Welt. Grenzüberschreitung zwischen Wirklichkeit und Phantastik, Grenzüberschreitung zwischen den Künsten: Norbert Miller, der Meister im Verknüpfen von Literatur, Kunst und Musik zeichnet ein Stück ... mehr lesen
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Dahlhaus, Carl / Miller, Norbert: Europäische Romantik in der Musik. Band 2: Oper und symphonischer Stil 1800-1850. Von E. T. A. Hoffmann bis Richard Wagner

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 3476015831, Gebunden, 1246 Seiten, 79,95 EUR
Carl Dahlhaus und Norbert Miller erläutern in der zweibändigen Musikgeschichte der Romantik, wie sich die traditionelle Opernform und der neue sinfonische Stil seit 1770 gegenseitig befruchten. Die Geschichte dieser Symbiose ist die Geschichte der klassisch-romantischen Musik als eine einheitliche Epoche. An ausgewählten Ereignissen werden ... mehr lesen
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Miller, Norbert: Die ungeheure Gewalt der Musik .

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446232990, Gebunden, 448 Seiten, 24,90 EUR
Mozart erschloss sich ihm spät, Beethoven blieb ihm fremd, Schubert nahm er nicht zur Kenntnis - und doch war Musik für Goethe eine das Leben bestimmende Macht. Die frühen Gedichte sind Lieder, die für Herder gesammelten Volkslieder aus dem Elsass versah er mit Melodien, und seine Sturm-und-Drang-Hymnen sang der Dichter Wind und ... mehr lesen
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Miller, Norbert: Paradox und Wunderschachtel. Essays

Wallstein Verlag, Göttingen 2012, ISBN 3835310909, Gebunden, 320 Seiten, 24,00 EUR
Mit einem Vorwort von Michael Krüger und einer Bibliographie von Timm Reimers. Herausgegeben von Markus Bernauer, Constanze Baum, Gesa Horstmann, Cornelia Ortlieb und Petra Plättner. Dieser Band zu Norbert Millers 75. Geburtstag am 14. Mai 2012 enthält acht Essays zur europäischen Literatur- und Kulturgeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, ... mehr lesen
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Miller, Norbert: Fonthill Abbey. Die dunkle Welt des William Beckford

Carl Hanser Verlag, München 2012, ISBN 3446238719, Taschenbuch, 320 Seiten, 21,90 EUR
Er war Exzentriker, Ästhet und bewandert in Kunstgeschichte und Literatur: William Beckford, Sohn aus reichem Hause, führt im England des 18. Jahrhunderts ein extravagantes Leben. Er feiert ausschweifende Feste, schreibt Märchen über den Orient und lässt das Schloss auf dem väterlichen Anwesen abreißen, um etwas Größeres zu bauen - bis ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





