Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Nikolaj Gogol

Nikolaj Gogol wurde am 1.4.1809 als Sohn eines ukrainischen Gutsbesitzers geboren und starb am 4.3.1852 in Moskau. Mit seinen satirisch-grotesken, teils phantastischen Dramen, Erzählungen und Romanen gehört er zu den wichtigsten Autoren des 19. Jahrhunderts. 1828 ging er nach Sankt Petersburg, wo er beim Versuch, eine Professur an der dortigen Universität zu erhalten, scheiterte. Schließlich erhielt er eine Anstellung im Staatsdienst. 1831 machte er die Bekanntschaft von Puschkin. In den vierziger Jahren stürzte seine Gläubigkeit den Schriftsteller in eine schwere schöpferische Krise. 1843 unternahm Gogol eine Pilgerreise nach Jerusalem. Bei seiner Rückkehr geriet er unter den Einfluss eines fanatischen Priesters, der ihn davon überzeugte, dass sein Erzählwerk sündhaft sei. Daraufhin zerstörte Gogol 1845 in einem Anfall religiösen Wahns ein Manuskript.

Bücher von Nikolaj Gogol

Gogol, Nikolaj: Die Nase. Eine Petersburger Novelle

Cover: Die Nase

Friedenauer Presse, Berlin 2003, ISBN 3932109295, Broschiert, 96 Seiten, 14,50 EUR

Eine Petersburger Novelle nebst Entwürfen, dem Epilog der Erstveröffentlichung und einem 'Nasen'-Fragment. Neu übersetzt und herausgegeben von Peter Urban. Mit vier Kaltnadelradierungen von Horst Hussel. ... mehr lesen
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Gogol, Nikolaj: Nikolai Gogol: Gesammelte Werke. Band 5: Ausgewählte Briefe.

Cover: Nikolai Gogol: Gesammelte Werke. Band 5: Ausgewählte Briefe

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3768199150, Gebunden, 674 Seiten, 50,00 EUR

Herausgegeben von Angela Martini. Aus dem Russischen von Irmgard Lorenz. Die ausgewählten Briefe zeigen den biografischen und poetologischen Weg des Schriftstellers Nikolai Gogol (1809-1852), der wie viele junge Adlige die Provinz verließ, um in der Metropole Sankt Petersburg Karriere zu machen. Wie er versicherte, strebte er diese im Staatsdienst ... mehr lesen
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Gogol, Nikolaj: Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen. CD

Sprechtheater, Zürich 2004, ISBN 3907877047, CD, 16,80 EUR

1 CD. Laufzeit 58 Minuten. Hörbuchbearbeitung von Mathias Kratzenstein und Daniel Wüthrich. Aus dem Russischen von Ruth Fritze-Hanschmann nach der Monologfassung Schaupspielhaus Zürich: Sprecher: Ueli Jäggi. Regie Anna-Sopie Mahler. Die Aufzeichnungen des Tischvorstehers Poprischtschin zeigen, wie Minderwertigkeitsgefühl in ... mehr lesen
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Gogol, Nikolaj: Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen. Novelle

Friedenauer Presse, Berlin 2009, ISBN 3932109589, Broschiert, 80 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Russischen von Peter Urban. Mit Zeichnungen von Horst Hussel. Am 20. März alten Stils, nach neuem Kalender am 1. April, jährt sich der Geburtstag des "größten russischen Schriftstellers" zum 200. Mal. Aus diesem Anlass erscheint in der Friedenauer Presse, in der Gogol kein Fremder mehr ist, eine weitere der Petersburger ... mehr lesen
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Gogol, Nikolaj: Tote Seelen. Roman. Mit 20 Radierungen von Marc Chagall

Cover: Tote Seelen

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf 2009, ISBN 3538072752, Gebunden, 524 Seiten, 89,00 EUR

Aus dem Russischen von Vera Bischitzky. Gogols 1842 erschienener Roman über Geschäftemacherei, Willkür, Betrug, Korruption und ein Leben in Saus und Braus ist von verblüffender Aktualität. Allenfalls die Methoden haben sich geändert. In einer russischen Provinzstadt führt sich ein gewisser Kollegienrat Tschitschikow ... mehr lesen
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Gogol, Nikolaj: Die toten Seelen. Ein Poem

Cover: Die toten Seelen

Philipp Reclam jun. Verlag, Ditzingen 2009, ISBN 3150106877, Gebunden, 600 Seiten, 26,90 EUR

Aus dem Russischen von Wolfgang Kasack. Gogols 1842 erschienener Roman vom windigen Pawel Tschitschikow, der verstorbene, aber nach der Steuerliste noch als lebend geltende Leibeigene aufkaufen will, um mit diesen "toten Seelen" betrügerische Geschäfte zu machen, ist eine der originellsten Schöpfungen der Weltliteratur. Sprachlich ... mehr lesen
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24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

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07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

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28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

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