Stöbern nach Themen

Durchsuchen Sie unsere Bücherdatenbank nach Themen, Ländern, Epochen, Erscheinungsjahren oder Stichwörtern.

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Nicolas Born

Nicolas Born wurde unter dem Namen Klaus-Jürgen Born 1937 in Duisburg geboren. Er starb 1979 in Lüchow-Dannenberg. Born wuchs am Niederrhein und in Essen auf, wo er zunächst eine Lehre als Chemigraf machte. Born veröffentlichte 1965 mit "Der Zweite Tag" seinen ersten Roman. 1967 erschien der erste Gedichtband "Marktlage". Born nahm am "International Writers Workshop" der University of Iowa teil und kehrte nach dem Erscheinen seines zweiten Gedichtbandes "Wo mir der Kopf steht" mit neuen Einflüssen der Pop- und Beatlyrik aus Amerika zurück. 1972 erschien sein bekanntester Gedichtband, "Das Auge des Entdeckers". Nach seinem Rückzug in das niedersächsische Wendland, wo er sich gegen ein geplantes Atom-Endlager und eine Wiederaufbereitungsanlage engagierte, schrieb Born den Roman "Die erdabgewandte Seite der Geschichte", der von der Kritik weitgehend als 'Ereignis' begrüßt wurde. Borns bekanntester Roman, "Die Fälschung", kurz vor seinem Tod 1979 erschienen, wurde 1981 von Volker Schlöndorff verfilmt.

Bücher von Nicolas Born

Nicolas Born: Die Fälschung. 5 Audio-CDs

Bestellen bei buecher.deCover:

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2009, ISBN 9783455306484, CD, 35,00 EUR

Sprecher: Florian von Manteuffel, Axel Milberg, Christiane Roßbach u. a.  Der Hamburger Journalist Georg Laschen wird von seiner Redaktion nach Beirut geschickt, um eine Reportage über den Bürgerkrieg zu schreiben. Begleitet wird er von dem Fotografen Hoffmann. Beide erleben bei ihren Streifzügen bald am eigenen Leib alle Schrecken ... mehr lesen

Nicolas Born: Nicolas Born: Briefe 1959-1979.

Bestellen bei buecher.deCover:

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 9783835301061, Gebunden, 663 Seiten, 34,00 EUR

Herausgegeben von Katharina Born. Seine in diesem Band aufgenommenen Briefwechsel mit einigen der engsten Freunde dokumentieren ein Beziehungsgeflecht aus gemeinsamem Engagement, kollegialem Interesse und Freundschaft, wie es die sechziger und siebziger Jahre bestimmte. Gleichzeitig erfährt man von politischer Uneinigkeit, der jeweiligen persönlichen ... mehr lesen

Nicolas Born: Wo mir der Kopf steht, 2 CDs. Gedichte

Bestellen bei buecher.deCover:

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007, ISBN 9783455305289, CD, 22,95 EUR

Sprecher: Sylvester Groth. Mit seinem Roman "Die Fälschung" wurde er auch einem breiten Publikum bekannt, eigentlich aber war Nicolas Born, der 1937 in Duisburg geboren wurde, vor allem Lyriker. In den sechziger und siebziger Jahren, als politische Gedichte en vogue waren, beharrte Born auf der Poesie der Dinge - freilich nicht, ohne ... mehr lesen

Nicolas Born: Nicolas Born: Gedichte.

Bestellen bei buecher.deCover:

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 9783892448242, Gebunden, 666 Seiten, 34,00 EUR

Herausgegeben von Katharina Born. Nicolas Born (1937-1979) zählt heute zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur. Anfang der siebziger Jahre erreichte er eine bis dahin für Lyrik ungewöhnliche Aufmerksamkeit. So zeitverbunden und typisch für die Erfahrungen seiner Generation, die von den Kriegsfolgen ... mehr lesen

Newsletter abonnieren

Möchten Sie über unsere neuen Artikel, die Feuilletons und die besten Bücher informiert sein? Abonnieren Sie unsere Newsletter!
Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern | Share on Google+

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Mit Sinn durchs Leben

29.10.2014: Nach dreimaliger Lektüre atmet die FAZ auf: Michel Houellebecqs Gedichtband "Gestalt des letzten Ufers" ist kein Buch gewordener Trauerflor, sondern bietet auch zarte, heitere Momente. Die SZ ist sehr angetan von Norbert Niemanns Desillusionsroman "Die Einzigen" über den Tod des Pop durch die Hand der Werber und Verkäufer. Und die NZZ lernt in Friederike Hausmanns Biografie die durchsetzungsfähige Monarchin Maria Carolina schätzen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Du richtest den Kopf hoch

27.10.2014: Wer erinnert sich noch an Uwe Greßmann, in dessen Versen die Straßenbahnen Geige spielten und "die Firma" Irma hieß? Der 1969 im Alter von 36 Jahren verstorbene Dichter galt in der DDR als Sonderling; im Westen, wo man damals auf "Ermittlungen" und "neue Schlichtheit" setzte, blieb er nahezu unbekannt. Mehr lesen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen