Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Navid Kermani
Kermani, Navid: Iran. Die Revolution der Kinder.
C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3406473997, Gebunden, 264 Seiten, 19,43 EUR
Navid Kermani beschreibt den dramatischen Umbruch in der gegenwärtigen iranischen Gesellschaft, der langfristig einer "zweiten Revolution" gleichkommt. Sie wird vor allem von einer weltoffenen jungen Generation, den Kindern der Islamischen Revolution von 1979, vorangetrieben. Kermani stellt die Kontrahenten und Fraktionen vor, die die politische Bühne ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Das Buch der von Neil Young Getöteten.

Ammann Verlag, Zürich 2002, ISBN 3250600393, Gebunden, 176 Seiten, 17,90 EUR
Bald nach ihrer Geburt wird die Tochter eines jungen Paars von furchtbaren Bauchkrämpfen geplagt, Tag für Tag jene Stunden grausamer Qual - Drei-Monats-Kolik nennen es die Freunde und Verwandten verharmlosend, das Geburtssouvenir eines zynischen Gottes, schimpft der Vater und ballt die Faust gen Himmel. Nach vier durchwachten Nächten ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Dynamit des Geistes. Martyrium, Islam und Nihilismus
Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892446229, Broschiert, 72 Seiten, 14,00 EUR
Warum kapern Menschen ein Flugzeug und stürzen sich mitsamt der übrigen Insassen in den Tod? Die Anschläge des 11. September wurden weithin als islamischer Akt der Selbstopferung gedeutet. Navid Kermani geht in diesem Buch der Frage nach, inwiefern solche Selbstmordanschläge wirklich der islamischen Tradition entspringen oder ein ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Schöner neuer Orient. Berichte von Städten und Kriegen

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406502083, Gebunden, 249 Seiten, 19,90 EUR
Erhellend, ernüchternd, irritierend: Navid Kermanis Reportagen machen das scheinbar Irrationale des Orients verständlich, das Fremde beängstigend vertraut. Sie führen uns zwischen Ägypten und Indonesien in all jene Regionen der islamischen Welt, die heute im Brennpunkt stehen: der Nahe Osten ebenso wie Zentralasien, Iran ebenso ... mehr lesen
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Kermani, Navid / Overath, Angelika / Schindel, Robert: Toleranz. Drei Lesarten zu Lessings 'Märchen vom Ring'

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892446881, Kartoniert, 56 Seiten, 12,00 EUR
Kermani, Navid: Vierzig Leben.

Ammann Verlag, Zürich 2004, ISBN 3250600687, Gebunden, 205 Seiten, 19,90 EUR
Dieses Buch handelt vom Glück. Von der Freiheit. Von der Würde. Und siebenunddreißig weiteren Königswörtern, bekannt aus Andacht und Werbung, die Navid Kermani literaturhistorisch schüttelt, philosophisch zersägt und eiskalt gegen die Wand schmeißt um am Ende jene Winzigkeit wundervoll poetisch ausgekratzt ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Du sollst. Erzählungen

Ammann Verlag, Zürich 2005, ISBN 3250600792, Gebunden, 160 Seiten, 17,90 EUR
Gibt es für das Betreten und unser Leben in der Intim-Landschaft zwischen Mann und Frau Regeln? Es gibt die Gesetze jenes Mannes, der mit zwei Schrifttafeln beladen vom Berg Sinai zu seinem Volk herunterstieg, um ihm mit dem Imperativ "Du sollst nicht..." die Regeln zu geben. Navid Kermani tritt in diese Landschaft ein, und was er uns ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Der Schrecken Gottes. Attar, Hiob und die metaphysische Revolte

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406535240, Gebunden, 352 Seiten, 24,90 EUR
Kalligraphien von Karl Schlamminger. Das Buch der Leiden des klassischen persischen Dichters Attar ist die vielleicht schwärzeste Dichtung, die je von einem Menschen geschrieben worden ist. Radikal, alle Beschwichtigungen und Tröstungen vernichtend ist Attars Blick auf die Welt, aberwitzig sein Sarkasmus, grandios der Kosmos des Leidens, den ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Ayda, Bär und Hase. (Ab 5 Jahre)

Picus Verlag, Wien 2006, ISBN 3854528868, Gebunden, 155 Seiten, 12,90 EUR
Illustrationen von Karsten Teich. Tak-o-tanha, einsam und allein, das ist die fünfjährige Ayda, die mit ihren aus dem Iran stammenden Eltern in Deutschland lebt. Lisa und Paul, ihre Kindergartenfreunde, haben sie zwar schon gern, aber sie nehmen Ayda nie mit, wenn sie mit ihren Rädern unterwegs sind. Dabei kann Ayda schon ohne Stützen ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Kurzmitteilung. Roman

Ammann Verlag, Zürich 2007, ISBN 3250601047, Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR
"Tut mir leid, es dir so zu sagen, kann jetzt aber nicht anders. Meine kollegin maike anfang ist gestorben, die mit uns noch whisky trinken war. Einfach so. Ich weiß gar nichts mehr. Liebe grüße, korinna."
Per SMS erfährt der knapp 40jährige Eventmanager Dariusch in seinem Rückzugsort Cadaques vom Tod einer ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Wer ist wir?. Deutschland und seine Muslime

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406577598, Gebunden, 173 Seiten, 16,90 EUR
Ohne darüber nachgedacht zu haben, ist Deutschland zu einem Einwandererland geworden. Mit den Menschen kam auch eine neue Religion: der Islam. In seinem neuen Buch erzählt der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani auf sehr persönliche Weise von seinem Leben als Kind iranischer Eltern in Deutschland und berichtet von seinen Erfahrungen ... mehr lesen
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Kermani, Navid: Dein Name. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446237437, Gebunden, 1200 Seiten, 34,90 EUR
Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





