Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Nathaniel Hawthorne

Nathaniel Hawthorne wurde 1804 als Sohn einer verarmten aristokratischen puritanischen Kapitänsfamilie in Salem, Massachusetts geboren. Von 1836/1837 arbeitete er als Journalist, dann im Zollamt von Boston und wurde schließlich Zollinspektor von Salem, verlor jedoch die Stellung bei einem Präsidentenwechsel. 1850 erschien sein Roman "Der scharlachrote Buchstabe", der im puritanischen Neuengland des 17. Jahrhunderts spielt. Es erschienen noch "Das Haus der sieben Giebel" (1851) und "Der Marmorfaun" (1860) sowie Kurzgeschichten, Essays und Erzählungen. 1852 ging Hawthorne als Konsul nach Liverpool und bereiste ganz Europa. 1859 kehrte er nach Amerika. Hawthorne, dessen letzte vier Romane unveröffentlicht blieben, starb 1864 in Plymouth, New Hampshire.

Bücher von Nathaniel Hawthorne

Hawthorne, Nathaniel: Wakefield - Ethan Brand. 2 Erzählungen und Auszüge aus Notizbüchern

Cover: Wakefield - Ethan Brand

Friedenauer Presse, Berlin 2003, ISBN 3932109317, Broschiert, 32 Seiten, 9,50 EUR

Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Joachim Kalka. ... mehr lesen
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Hawthorne, Nathaniel: Das Haus mit den sieben Giebeln. Roman

Cover: Das Haus mit den sieben Giebeln

Manesse Verlag, München 2004, ISBN 3717520482, Gebunden, 448 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Englischen neu übersetzt von Irma Wehrli. Mit einem Nachwort von Hanjo Kesting. Dieser Roman schlägt ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte auf, dessen Nachwirkungen der Autor bis in seine Gegenwart hinein verfolgt. Hawthorne macht seine Heimatstadt Salem in Massachusetts, berüchtigt durch ihre unrühmliche Rolle ... mehr lesen
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Hawthorne, Nathaniel: Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny.

Cover: Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny

Jung und Jung Verlag, Salzburg 2011, ISBN 390249784X, Gebunden, 128 Seiten, 18,00 EUR

Nach dem ungekürzten Originalmanuskript übersetzt und herausgegeben von Alexander Pechmann. Mit einem Nachwort von Paul Auster. Ein paar Wochen verbringen der Vater und sein kleiner Sohn zum ersten Mal ganz für sich. Es sind Tage von spröder Innigkeit, die beide nicht vergessen werden. Vater und Sohn ganz für sich - um nichts ... mehr lesen
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Hawthorne, Nathaniel: Das alte Pfarrhaus.

Cover: Das alte Pfarrhaus

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2011, ISBN 3455403190, Gebunden, 96 Seiten, 10,00 EUR

Übersetzt und mit einem Nachwort von Karl-Heinz Ott. Nathaniel Hawthorne schrieb diesen Text ursprünglich als Vorwort für einen Band mit Erzählungen. Autobiografische Gedankenreise und beeindruckende Landschaftsbeschreibungen gehen in dem erstaunlich modern anmutenden Erzählessay Hand in Hand. Eine literarische Wiederentdeckung. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen