Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Moshe Idel

Moshe Idel, 1947 in Rumänien geboren, lebt seit 1963 in Israel. Er lehrt an der Hebräischen Universität Jerusalem und gehört zu den führenden Forschern zur jüdischen Mystik. Neben anderen Auszeichnungen wurde seine Arbeit 1999 mit dem Israel-Preis gewürdigt.

Bücher von Moshe Idel

Grafton, Anthony / Idel, Moshe (Hrsg.): Der Magus. Seine Ursprünge und seine Geschichte in verschiedenen Kulturen

Cover: Der Magus

Akademie Verlag, Berlin 2001, ISBN 3050035609, Gebunden, 263 Seiten, 39,80 EUR

Die Figur des Magus ist bis heute - anders etwa als das vergleichbare Phänomen der Hexe - noch wenig erforscht. Das überlieferte Bild dieser Figur changiert zwischen Scharlatanerie, Zauberei, Astrologie und Humanismus. Der Band versucht dagegen die kulturübergreifende Analyse eines intellektuellen und sozialen Typus, das heißt dass ... mehr lesen
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Idel, Moshe: Der Golem. Jüdische magische und mystische Traditionen des künstlichen Anthropoiden

Cover: Der Golem

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3633542256, Gebunden, 553 Seiten, 34,00 EUR

Aus dem Englischen von Christian Wiese. Die Vorstellung von einem künstlich erschaffenen menschenähnlichen Wesen vom Golem ist tief in der magischen und mystischen Tradition des Judentums verankert. Moshe Idel geht dem jüdischen Diskurs über den Golem nach im Talmud, in der Kabbala, im Chassidismus. Seine Studie ist die erste umfassende ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen