Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Moses Mendelssohn

Moses Mendelssohn, 1729 in Dessau geboren, war bedeutender deutscher Philosoph und Wegbereiter der jüdischen Aufklärung. Er warb für die Emanzipation der deutschen Juden, übersetzte die Torah ins Deutsche, war mit Gotthold Ephraim Lessing und dem Verleger Friedrich Nicolai befreundet, aber auch immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, etwa von Johann Caspar Lavater, der Mendelssohn aufforderte, entweder das Christentum zu widerlegen oder seinem Judentum abzuschwören. 1762 heiratete Mendelssohn Fromet Gugenheim, mit der er sechs Kinder hatte, darunter Abraham Mendelssohn, den Vater von Felix Mendelssohn und Fanny Hensel. Zu seinen großen Werken zählen die Schriften "Phädon oder über die Unsterblichkeit der Seele" und "Über die Frage: was heißt aufklären?". Mendelssohn starb 1786 in Berlin.

Bücher von Moses Mendelssohn

Böckler, Annette (Hrsg.) / Mendelssohn, Moses: Die Tora. Die fünf Bücher Mose in der Übersetzung von Moses Mendelssohn

Jüdische Verlagsanstalt, Berlin 2001, ISBN 3934658105, Gebunden, 532 Seiten, 30,17 EUR

Mit den Prophetenlesungen im Anhang. Herausgegeben und revidiert von Annette Böckler. Mit einem Vorwort von Rabbiner Tovia Ben-Chorin. Der Religionsphilosoph Moses Mendelssohn (1729-1786) steht als markante Gestalt des jüdischen Geisteslebens in Deutschland an der Wende zur Aufklärung. Sein Beitrag zu kultureller und geistiger Integration ... mehr lesen
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Mendelssohn, Moses: Jerusalem. oder über religiöse Macht im Judentum

Cover: Jerusalem

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3787316922, Kartoniert, 230 Seiten, 32,00 EUR

Herausgegeben von Michael Albrecht. ... mehr lesen
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Mendelssohn, Moses: Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften. Band 20,1: Hebräische Schriften

Cover: Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften

Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3772810233, Gebunden, 503 Seiten, 169,00 EUR

Der Band bietet deutsche Übersetzungen von in den ?Hebräischen Schriften I? (JubA Band 14) veröffentlichten Texten. Er enthält Mendelssohns ?Kohelet musar? (»Prediger der Moral«), eine an das Vorbild der moralischen Wochenschriften angelehnte Frühschrift, seine Kommentare zur Logik des Maimonides (?Bi?ur millot ha higgajon?) ... mehr lesen
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Mendelssohn, Moses: Moses Mendelssohn: Ausgewählte Werke in zwei Bänden. Schriften zur Metaphysik und Ästhetik 1755; Schriften zu Aufklärung und Judentum 1770-1786

Cover: Moses Mendelssohn: Ausgewählte Werke in zwei Bänden

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 3534158725, Gebunden, 818 Seiten, 99,90 EUR

Band 1: Schriften zur Metaphysik und Ästhetik 1755-1771:
Philosophische Gespräche (1755) / Ueber die Empfindungen (1755) / Pope ein Metaphysiker! (1755) / Sendschreiben an den Herrn Magister Lessing (1756) / Gedanken von der Wahrscheinlichkeit (1756) / Betrachtungen über die Quellen und die Verbindungen der schönen Künste ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen