Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Mona Yahia

Mona Yahia, 1954 in Bagdad geboren, emigrierte mit ihrer Familie 1971 nach Israel. Zwischen 1972-1974 leistete sie dort ihren Militärdienst, studierte danach Klinische Psychologie und arbeitete nach ihrem Studienabschluss zwischen 1980 bis 1985 als Psychologin in Tel Aviv. Im selben Jahr ging Mona Yahia nach Deutschland, wo sie zwischen 1986 bis 1992 die Hochschule der Bildenden Künste in Kassel besuchte und ihr Kunstdiplom machte. Seit 1997 lebt und arbeitet sie als Künstlerin und Autorin in Köln.

Bücher von Mona Yahia

Yahia, Mona: Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom. Roman

Cover: Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3821809132, Gebunden, 426 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Susanne Aeckerle. Das Wolfszahn-Amulett ihrer syrischen Kinderfrau, die Streiche, Kämpfe und Freundschaften in der jüdischen Schule, das jährliche Wettschwimmen im Tigris, die Gesänge der Beduinenfrauen im Soukh, der Duft nach Orangenschalen auf dem Herd im Winter: Linas Alltag im Bagdad der sechziger Jahre ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen