Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Moliere

Moliere, geboren 1622 in Paris, gehört zu den bedeutendsten Dramatikern der französischen Literatur. Er studierte Jura in Orleans, widmete sich aber bald der Schauspielerei. 1643 gründete er das Illustre Theatre. Später schloss sich Moliere, der mit bürgerlichem Namen Jean Baptiste Poquelin hieß, einer Wandertheatergruppe an, mit der er jahrelang durch Frankreich zog. Ab 1658 stand die Gruppe in der Gunst des jungen Königs Ludwig XIV. und spielte am Theatre du Petit-Bourbon und im Palais Royal, wo Moliere mit seiner Komödie "Les precieuses ridicules" seinen ersten Erfolg als Dramatiker feierte. Auch in seiner weiteren Arbeiten widmete er sich der - oftmals gesellschaftskritischen - Komödie. Molieres Stück "Tartuffe" über einen religiösen Heuchler sorgte für einen Skandal, im "Menschenfeind" nahm er die gespielte Freundlichkeit am Hof aufs Korn. Moliere starb 1673 in Paris. Aus seiner Theatertruppe ging die Comedie Francaise hervor.

Bücher von Moliere

Moliere, : Der Bürger als Edelmann. 1 Audio-CD

Cover: Der Bürger als Edelmann

Eulenspiegel Verlag, Berlin 2009, ISBN 3359011058, CD, 14,90 EUR

Sprecher: Eberhard Esche und Dieter Mann. Musik: Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruhns. Molieres Persiflage auf die französische Gesellschaft des 17. Jahrhunderts ist aktuell geblieben. Die Orchestersuite von Richard Strauss, 1920 uraufgeführt, untermalt spritzig und pointiert die spielfreudige Darbietung von Esche ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen