Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Michail Ryklin
Ryklin, Michail: Räume des Jubels. Totalitarismus und Differenz

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518123165, Kartoniert, 236 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Russischen von Dirk Uffelmann. Michail Ryklin ist die wohl prononcierteste Gestalt der neuen Philosophie in Russland. In konstruktiv-kritischer Aneignung von französischer Gegenwartsphilosophie, Psychoanalyse und westlicher Totalitarismustheorie entwickelt er seit den späten 80er Jahren eine spezifische posttotalitäre Philosophie. ... mehr lesen
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Ryklin, Michail: Dekonstruktion und Destruktion. Gespräche

Diaphanes Verlag, Zürich und Berlin 2006, ISBN 3935300522, Kartoniert, 256 Seiten, 25,90 EUR
Übersetzt von Matthias Neumann und Dirk Uffelmann. Nach 1990 war Michail Ryklin maßgeblich an der Verbreitung westeuropäischer Gegenwartsphilosophie in Russland beteiligt. In den hier versammelten Gesprächen mit deren wesentlichen Exponenten ergibt sich eine perspektivische Brechung, eine facettenreiche Einführung in den je ... mehr lesen
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Ryklin, Michail: Mit dem Recht des Stärkeren. Die russische Kultur in Zeiten der 'gelenkten Demokratie'

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518124722, Kartoniert, 238 Seiten, 10,00 EUR
Im Januar 2003 wurde im Moskauer Sacharow-Zentrum die Kunstausstellung "Achtung, Religion!" verwüstet. Doch nicht die Täter sahen sich öffentlicher Ächtung und juristischer Verfolgung ausgesetzt, sondern die Ausstellungsmacher und Künstler. In einem aufsehenerregenden Prozess wurden sie der "Beleidigung der ... mehr lesen
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Ryklin, Michail: Kommunismus als Religion. Die Intellektuellen und die Oktoberrevolution

Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3458710108, Gebunden, 191 Seiten, 17,80 EUR
Die Bolschewiki inspirierte der Glaube - eine Art weltliche Religion - an die Möglichkeit einer radikalen Umgestaltung der rückständigen bäuerlichen Gesellschaft. Von Anfang an erklärten sie der Orthodoxie den unversöhnlichen Krieg, installierten ein System von kommunistischen Riten und betrieben eine effektive Propaganda ... mehr lesen
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Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Faktenhuber
24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





