Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Michail Lermontow
Lermontow, Michail: Der Dämon. Eine orientalische Erzählung. Russisch-deutsch

Universität Jena Institut für Slawistik, Jena 2000, ISBN 3980522636, Paperback, 103 Seiten, 8,18 EUR
Aus dem Russischen von Christine Fischer. An seinem Poem Demon (Der Dämon) arbeitete Michail Lermontov von 1829 bis zu seinem Todesjahr 1841. Erster Impuls war ein Puschkin-Gedicht; daneben finden sich Anklänge an das Faust-Motiv sowie Bezüge zu Byron. Trotz seiner Einbettung in die europäische Literaturtradition nimmt der Dämon eine Sonderstellung ... mehr lesen
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Lermontow, Michail: Ein Held unserer Zeit. Roman

Friedenauer Presse, Berlin 2006, ISBN 3932109465, Gebunden, 256 Seiten, 22,50 EUR
Aus dem Russischen von Peter Urban. Michail Lermontovs einziger vollendeter Roman gilt als der erste realistische russische Roman. Der Titel gebende Held unserer Zeit ist ein Anti-Held: von Lebensüberdruss geplagt, versucht dieser Petschorin, an die Grenzen zu gehen - auch des Moralischen. Damit löste das Buch bei seinem Erscheinen 1840 (kurz ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





